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Panorama „Playboy“-Gründer Hugh Hefner ist tot
Nachrichten Panorama „Playboy“-Gründer Hugh Hefner ist tot
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11:07 28.09.2017
Umringt von „Playboy“-Häschen: Hugh Hefner. Quelle: Dpa
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Los Angeles

Der Gründer des „Playboy“-Magazins Hugh Hefner ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte das Unternehmen Playboy Enterprise am Mittwochabend (Ortszeit) mit. Hefner „starb friedlich und unter natürlichen Umständen in seinem Haus „The Playboy Mansion“ im Kreis geliebter Menschen“, heißt es in der Mitteilung des „Playboys“.

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Hefner gründete den „Playboy“ 1953.

Auf Twitter bestätigte der Playboy ebenfalls den Tod des 91-Jährigen Magazingründers und postete ein Foto des Magazingründers mit der Überschrift „Die amerikanische Ikone“ und eines seiner berühmtesten Zitat: „Das Leben ist zu kurz, um den Traum eines anderen zu leben“.

Hefner gründete den „Playboy“ 1953. In der ersten Ausgabe hieß es: „Wenn Sie ein Mann sind, der Entertainment mit einer Spur Humor, gehobenem Anspruch und Würze mag, dann ist der Playboy für Sie bestimmt.“ Die Mischung aus Nacktaufnahmen, Artikeln, Interviews, deftigen Herrenwitzen und Tipps für den Umgang mit dem anderen Geschlecht veränderte in den kommenden Jahrzehnten für immer die Wahrnehmung der damals prüden US-amerikanischen Gesellschaft.

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Sophia Thomalla.

„Das Bunny überwindet die Nacktheit.“

Der ursprünglich aus Chicago stammende Hefner schaffte zugleich ein Imperium, dessen Wert heute auf 500 Millionen Dollar (425 Mio Euro) geschätzt wird. Die Marke mit den stilisierten Hasen gilt als eine der bekanntesten Amerikas. In den vergangenen Jahren änderte das Unternehmen seine Ausrichtung im Erotikgeschäft: Um auch auf Twitter und Facebook aktiv sein zu können, gestalteten die Macher die US-Webseite in den vergangenen Jahren jugendfreier. Auch im US-Heft sind seit vergangenem Jahr keine nackten Frauen mehr zu sehen. „Die Zeiten ändern sich“, hieß es vonseiten der amerikanischen Redaktion. „Das Bunny überwindet die Nacktheit.“ Wenig später ruderte das Magazin wieder zurück. Hefner verkündete, es sei ein Fehler gewesen, Nacktheit komplett aus dem Magazin zu verbannen.

Innerhalb von einer Stunde gab es Zehntausende Reaktionen auf die Botschaft bei dem Kurznachrichtendienst. Rund 100.000 Mal wurde der Beitrag bereits am frühen Morgen geteilt.

Von RND/dpa/are

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