Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Panorama Opfer aus Hille starben an erheblicher Gewalt
Nachrichten Panorama Opfer aus Hille starben an erheblicher Gewalt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:23 16.03.2018
Ein Polizeiwagen fährt am Haus des Tatverdächtigen entlang.   Quelle: dpa
Anzeige
Hille

 Nach dem grausigen Fund von drei Leichen auf Bauernhöfen im ostwestfälischen Hille konzentrieren sich alle Ermittlungen auf den verhafteten Ex-Fremdenlegionär Jörg W. Der Mann sei „dringend tatverdächtig“, auch zwei seit Monaten vermisste Männer (71 und 65) mit „erheblicher Gewaltanwendung“ getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Als Motiv vermuten die Ermittler Habgier. „Mögliche finanzielle Vorteile“ durch das Verschwinden der Männer stünden im Fokus der Ermittlungen, so die Behörden. Vor einigen Tagen hatte der 51-Jährige bereits gestanden, einen 30-jährigen Mann aus dem niedersächsischen Stadthagen mit einem Hammer erschlagen zu haben.

Der 51-Jährige saß am Freitag noch immer in Bayern in Untersuchungshaft. Er sollte für weitere Vernehmungen bis spätestens Montag nach Bielefeld überführt werden. Der Ex-Soldat Jörg W. ist laut Polizei nicht wegen Gewalttaten vorbestraft. Auf einem Foto, dass die Polizei im Rahmen der Fahndung veröffentlicht hatte, posiert er mit einer Pistole und einer Flasche Bier – mit einem überdimensionalen Dollarzeichen und verspiegelter Sonnenbrille.

Der 30-jährige syrisch-türkisch-stämmige Mann aus dem niedersächsischen Stadthagen, dessen Leiche als erstes gefunden worden war, war laut Polizei offensichtlich geschäftlich bei Jörg W. Mehr sagen die Ermittler dazu nicht. Möglicherweise sollte der Mann als Handwerker bei Jörg W. tätig werden.

Opfer sind wohl die Vermissten

Die beiden anderen Männer sind laut Polizei dem Obduktionsergebnis zufolge wahrscheinlich ein 71 Jahre alter Nachbar, dessen Hof nur etwa 50 Meter von dem Hof von Jörg W. entfernt lag, und ein 65 Jahre alter Hilfsarbeiter, der bei Jörg W. gearbeitet hatte.

Die Leichen der beiden Männer hatte die Polizei nach einer intensiven Suche mit vielen Beamten und Suchhunden am Mittwoch auf dem Grundstück von Jörg W. ausgegraben. Der getötete 30-jährige wurde schon vergangene Woche auf dem Grundstück des 71-Jährigen entdeckt. Ein DNA-Abgleich soll kommende Woche allerletzte Gewissheit zur Identifizierung der beiden Opfer bringen. Aber es gibt nur wenig Zweifel. Beide - der Nachbar und der Hilfsarbeiter - waren schon seit Monaten aus dem Dorfleben verschwunden und wurden vermisst.

Von RND/iro/dpa

Plötzlich tat sich der Boden auf: Ein Erdrutsch hat in Hessen einen gewaltigen Riss mitten im Wald verursacht. Was aussieht wie in einem Katastrophenfilm, gibt Experten Rätsel auf.

16.03.2018

Es ist vielleicht der eine Mord zu viel, der eine ganze Stadt und ein ganzes Land aufrüttelt. Die tödlichen Schüsse auf Marielle Franco trifft die Menschen in Rio de Janeiro mitten ins Herz. Der Fall bekommt eine Eigendynamik.

16.03.2018

Das kommende Wochenende wird vor allem eines: ungemütlich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) breiten sich am Freitag in vielen Teilen des Landes dichte Wolken aus – sie bringen uns Regen und Schnee.

16.03.2018
Anzeige