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Panorama Mutter lässt Sohn (1) 15 Stunden lang allein zu Haus – um Party zu machen
Nachrichten Panorama Mutter lässt Sohn (1) 15 Stunden lang allein zu Haus – um Party zu machen
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11:12 12.04.2019
In Großbritannien ließ eine Mutter ihr 18 Monate altes Kind 15 Stunden lang allein zu Haus (Symbolbild). Quelle: Ella Albrecht/Westend61/dpa-tmn
Swansea

15 Stunden lang hat eine junge Mutter aus Wales ihr Kind alleine zu Hause gelassen, um in der Zwischenzeit feiern zu gehen. Sozialarbeiter entdeckten den 18 Monate alten Jungen stark verschmutzt und mit wundem Po. Dafür musste sich die Frau nun vor Gericht verantworten.

Ihr Verhalten sei „äußerst verwerflich“ und „widerspricht dem Instinkt einer fürsorglichen Mutter“, teilte ihr ein Richter laut Wales Online“ mit.

Die Frau zog ihren Sohn alleine groß, nachdem der Vater des Kindes gewalttätig geworden war. Es gab eine Anordnung, dass sie ihren Ex-Partner nicht mehr treffen dürfe, außerdem bekam sie regelmäßige Besuche vom Pflegedienst, so „Wales Online“.

Pflegedienst findet Jungen schlafend in Gitterbett

Weil die junge Frau zu einem Termin bei den Sozialarbeitern nicht erschienen war, entschieden sich die Mitarbeiter dazu, der alleinerziehenden Mutter einen Besuch abzustatten. Doch niemand öffnete die Tür. Mit Hilfe des Vermieters gelangten die Pflegedienstmitarbeiter in die Wohnung und entdeckten das 18 Monate alte Kind allein und schlafend in einem Gitterbett.

„Er war stark verschmutzt und sein Hintern war wund“, wird Staatsanwältin Catherine Richards von „Wales Online“ zitiert. Entgegen der Anordnung habe es Hinweise darauf gegeben, dass die Frau Kontakt zum Vater ihres Kindes hatte und offenbar mit ihm und Freunden ausgegangen war. Ihren Sohn ließ sie allein zurück.

„Eine sehr unreife, selbstsüchtige und beklagenswerte Entscheidung“

Während der Partynacht hatten die Freunde einen Autounfall, fuhren gegen eine Wand. Die junge Mutter wurde festgenommen. „Sie hat einen schwerwiegenden Fehler begangen. Sie hat ihren Sohn, der zu Adoptiveltern gekommen ist, verloren, und das wird auch so bleiben. Sie hat eine sehr unreife, selbstsüchtige und beklagenswerte Entscheidung getroffen“, sagte Verteidiger Jon Tarrant laut „Wales Online“ vor Gericht.

Der Richter betonte das egoistische Vorgehen der Mutter. Sie sei in der Nacht festgenommen worden, „das wäre eine großartige Gelegenheit für Sie gewesen, der Polizei mitzuteilen, dass ihr Kind zu Hause unbeaufsichtigt war und damit das Verletzungsrisiko für ihren Sohn zu verringern.“ Der Richter wandte sich mit einem Appell an die Mutter: „Ich hoffe, ich muss Ihnen nicht sagen, dass Ihr Verhalten in dieser Nacht, gelinde gesagt, äußerst verwerflich war.“

Von RND/mat

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