Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Panorama Mann feuert aus Versehen auf Schießleiter
Nachrichten Panorama Mann feuert aus Versehen auf Schießleiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:33 20.05.2018
Der Schießleiter wurde vom Notarzt betreut und danach in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Quelle: dpa
Eichstetten am Kaiserstuhl

Der Leiter eines Schießstands ist bei einem Schützenfest in Eichstetten am Kaiserstuhl angeschossen und schwer verletzt worden. Der 69-Jährige wollte nach Angaben der Polizei am Sonntag neue Zielscheiben im Schießstand aufhängen. Aus der Waffe eines Teilnehmers an dem Wettkampfschießen löste sich währenddessen aus zunächst ungeklärter Ursache ein Schuss, der den Mann von hinten in die Schulter traf und sie durchschlug.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der 48 Jahre alte Schütze seine Langwaffe geladen und sich zu seiner Familie umgedreht, die hinter ihm stand. Dabei löste sich der Schuss. „Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gehen wir davon aus, dass kein Vorsatz vorlag“, sagte ein Sprecher. Er betonte allerdings auch: „Wenn einer bei den Zielscheiben ist, hat man keine Waffe aufzunehmen.“

Die Polizei ermittelt wegen möglicher Körperverletzungsdelikte. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, da die Beamten außer den Beteiligten keine Augenzeugen haben. Auch Videokameras habe es in dem Bereich nicht gegeben.

Der sogenannte Schießleiter wurde am Ort des Geschehens zunächst von Rettungsdienst und Notarzt betreut und danach in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Er blieb laut Polizei ansprechbar. Lebensgefahr bestand nicht. Die Waffe wurde sichergestellt.

Von dpa/RND

In mehreren Stadtteilen verschafften sich am Sonntag Menschen Zugang zu Wohngebäuden. Die Polizei war schnell vor Ort. Doch noch ist unklar, wie lange die Besetzung dauert.

21.05.2018
Panorama Interview mit einem berühmten Gefängniswärter - Warum wollten Sie nicht mit Mandela leben, Jack Swart?

Er war Nelson Mandelas letzter Gefängniswärter: Jack Swart bekochte, betreute und bewachte 14 Monate lang den südafrikanischen Freiheitshelden. Zum 100. Geburtstag Mandelas spricht Susanne Iden mit Swart über das Ende der Apartheid, Distanzen, die geblieben sind – und den Tag, als Mandela einmal richtig beleidigt war.

20.05.2018

Dutzende Vermummte haben im niedersächsischen Hitzacker das Grundstück eines Polizeibeamten gestürmt und dessen Familie eingeschüchtert sowie bedroht. Die Randalierer sollen der linken Szene angehören. Zuvor hatten Sie die Adresse des Beamten im Netz veröffentlicht.

20.05.2018