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10:53 24.01.2018
Schnipp, schnapp, Haare ab: Prinz William trägt jetzt einen „buzz cut“. Quelle: imago
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London

Eitel ist Prinz William (35) nun wirklich nicht – zumindest wirkte er bisher nicht so, als würde er sich um sein Äußeres oder seine nicht vorhandene Haarpracht einen Kopf machen. Dabei stand der britische Thronfolger Nummer 2 früh unter Beobachtung, was seine schütteren Haare angeht. Schon als er 20 war, veröffentlichte die „Daily Mail“ Fotos, die eine kahle Stelle auf seinem Kopf zeigten. Ein Problem, das er mit seinem Onkel Edward und seinem Vater Charles teilt. Der blonde Wuschelkopf von früher ist schon lange weg. Jetzt hat William eine Entscheidung getroffen: lieber ganz kurz rasiert als Resthaarverwaltung.

Der „buzz cut“, die neue Frisur, die der Prinz erstmals vergangene Woche zeigte, bekommt viel Lob. „Das sieht fabelhaft aus“, sagt der Berliner Promi-Friseur Udo Walz. Das Männermagazin „GQ“ findet, mit dem Schnitt habe William offenkundig akzeptiert, dass seine Haare immer weiter zurückgehen – dafür müsse man ihn feiern.

Bruder Prinz Harry ist bisher mit deutlich dichterem Haar gesegnet. Quelle: AP

Sein rotschopfiger Bruder Harry stellte mal trocken fest, William habe schon eine Glatze, seitdem er zwölf sei. Seine Frau Kate sah bei einer Reise in Australien ein Alpaka-Wollbüschel und fand mit Blick auf den Schädel ihres Mannes: „Du brauchst es mehr als ich.“ William trägt das Ganze mit Selbstironie. Im vergangenen September scherzte er bei einem öffentlichen Auftritt in Richtung eines Friseures: „Ich habe nicht viel Haar, mit mir können sie kein Geschäft machen.“ Als 2013 Sohn George geboren wurde, sagte der Vater: „Er hat viel mehr Haare als ich, Gott sei Dank.“

Hubschrauberlandeplatz: Schon im vergangenen Sommer war der Kopf des Prinzen kahl. Quelle: AP

Haarausfall ist meist erblich bedingt. Geheimratsecken, lichtes Haar oder eine Art Tonsur: Viele Männer müssen lernen, damit zu leben, vielleicht ähnlich wie Frauen, die grau werden. SPD-Chef Martin Schulz versuchte es im Wahlkampf (vergeblich) mit trotzigen Worten: „Kann in Deutschland einer mit Bart, Glatze und ohne Abitur Bundeskanzler werden? Ja.“

Manche Männer wollen lieber volles Haar und machen eine Haartransplantation: so wie Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Fußballer Benedikt Höwedes und Trainer Jürgen Klopp. Der FDP-Chef Christian Lindner reimte 2014 in einer Aachener Karnevalsrede: „Um liberales Wachstum zu generieren, ließ ich mir die Haare transplantieren.“ Der Saal sang dazu: „Du hast die Haare schön, du hast die Haare schön.“

Mädchenschwarm: Prinz William (rechts) im Juni 2005 – mit deutlich vollerem Haar. Quelle: dpa

Die Liste berühmter Kahlköpfe ist lang: Sie reicht von Schauspielern wie Telly Savalas alias „Kojak“, Yul Brynner, Bruce Willis, Patrick Stewart alias „Star Trek“-Captain Picard über den Comic-Helden Charlie Brown bis hin zu „Meister Proper“ aus der Putzmittelwerbung.

Der Schummelscheitel, das Drapieren von Resthaar, ist laut Udo Walz passé. Die Männer seien eitler geworden, hat er beobachtet. Was Glatzenbildung angeht: „Je mehr man etwas verstecken möchte, umso mehr macht man darauf aufmerksam.“ Das hat demnach auch William – „ein gut gewachsener Mann“ – erkannt. Der neue Look gefällt ihm. Ein Vorteil einer ultrakurzen Frisur: Die Männer können sich selbst die Haare scheren.

Was William angeht: Bei einem britischen Buchmacher konnte man schon wetten, welche Frisur er im Mai zur Hochzeit seines Bruders Harry trägt. Dass er sich noch schnell Haare transplantieren lässt, ist demnach ziemlich unwahrscheinlich.

Von RND/iro/dpa

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