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Panorama Hurrikan „Irma“ – Evakuierungen in Miami angeordnet
Nachrichten Panorama Hurrikan „Irma“ – Evakuierungen in Miami angeordnet
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10:26 07.09.2017
In Homestead, südlich von Miami, verlassen die Anwohner bereits die Stadt. Quelle: AP
Miami

Wegen Hurrikan „Irma“ haben die Behörden für Teile der Millionenstadt Miami im Süden der USA Zwangsevakuierungen angeordnet. Der extrem starke Wirbelsturm bewegt sich durch die Karibik auf den US-Bundesstaat Florida zu und könnte dort in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) auf Land treffen.

Der Bürgermeister des Bezirks Miami-Dade, in dem auch Miami liegt, ordnete an, dass Bewohner von Mobilheimen sowie Anwohner der gefährdeten sogenannten Überschwemmungszone A ihre Häuser verlassen müssen. Darunter sind auch die Bewohner des bei Touristen sehr beliebten Stadtteils Miami Beach. Die Anordnung tritt am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Kraft. Bewohner außerhalb der Evakuierungsgebiete wurden aufgefordert, ihre Häuser zu schützen und sichere Unterkünfte aufzusuchen.

„Irma“ könnte der schwerste Sturm werden, den der US-Bundesstaat Florida je erlebt hat. Die Menschen versuchen nun, notwendige Vorkehrungen zu treffen.

Der Gouverneur des US-Staats Florida, Rick Scott, warnte, das Ausmaß des Hurrikans ernstzunehmen und den Evakuierungsanweisungen von Behörden zu folgen. Es bestand die Gefahr, dass „Irma“ direkt auf die Millionenstadt Miami trifft. Der Sturm könne der schlimmste werden, dem Florida je ausgesetzt gewesen sei, sagte Scott am Mittwoch dem Sender ABC. „Ich möchte, dass jeder versteht, um was es hier geht“, sagte Scott. Alle Einwohner sollte sich für drei Tage mit Wasser und Nahrungsmitteln eindecken. „Nehmt was ihr braucht, aber nehmt nicht mehr“, sagte Scott mit Hinweis auf mögliche Versorgungsengpässe.

Hurrikan „Irma“ nimmt Kurs auf Florida. Quelle: NASA via ZUMA Wire

Der Gouverneur hatte bereits vor Tagen den Notstand für seinen Bundesstaat ausgerufen. Die besonders anfällige und teils nur über ein Brückensystem zu erreichende Inselkette der Florida Keys ganz im Süden des Staates wurde vorsorglich bereits evakuiert. Eine Übersicht der schwersten Hurrikane aller Zeiten finden Sie hier.

„Irma“, ein Hurrikan der Kategorie fünf, ist der stärkste im Nordatlantik registrierte Sturm. Am Mittwoch zog „Irma“ über die Karibikinseln Barbuda, Saint-Bartélémy und Saint-Martin und richtete schwere Schäden an.

Milliardär Branson hat Hurrikan gut überstanden

Der britische Milliardär Richard Branson (67) und seine Familie haben Hurrikan „Irma“ auf seiner Privatinsel Necker Island gut überstanden. Sein Sohn Sam Branson teilte auf Instagram mit, dass auf Necker Island niemand zu Schaden gekommen sei. Eine Reihe von Gebäuden sei allerdings zerstört.

„Irma“ zog am Mittwoch über Necker Island, das zu den Britischen Jungferninseln gehört. Der Hurrikan der Kategorie fünf ist einer der stärksten jemals in der Region registrierten Wirbelstürme. Sam Branson warnte, den Sturm nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich in Sicherheit zu bringen. „Häuser kann man wieder aufbauen, aber Menschenleben nicht“, schrieb er.

Der Unternehmer und Abenteurer Richard Branson hatte angekündigt, den Hurrikan in seinem Weinkeller auszusitzen. „Wie ich mein Team kenne, wird nicht mehr viel Wein übrig sein, wenn wir wieder herauskommen.“ Branson ist der Gründer der Virgin-Gruppe, zu der Hunderte Firmen gehören. Sein Vermögen wird auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.

Von RND/dpa/iro

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