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Panorama Hotelkette wehrt sich nach Massaker gegen Ansprüche
Nachrichten Panorama Hotelkette wehrt sich nach Massaker gegen Ansprüche
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17:16 18.07.2018
Vorhänge flattern im Hotel Mandalay Bay Resort in Las Vegas aus den von Schüssen zerborstenen Fenstern. Quelle: dpa
Las Vegas

Die US-Hotelkette MGM Resorts will sich nach dem Las-Vegas-Massaker von 2017 vor Ansprüchen schützen. Das Unternehmen habe eine entsprechende Klage eingereicht, um sich bestätigen zu lassen, dass es nicht haften müsse, teilte Sprecherin Debra DeShong am Dienstag auf Facebook mit. „Unsere Beschwerde richtet sich nur gegen Menschen, die uns entweder schon verklagt oder damit gedroht haben.“ Mehr als 1000 Menschen haben einem Bericht der Zeitung „Las Vegas Review-Journal“ zufolge bereits gegen die Kette geklagt.

Überlebende kritisieren Sicherheitsmaßnahmen

Ein 64 Jahre alter Mann hatte am 1. Oktober 2017 von einem Hotelzimmer der Kette aus 58 Menschen erschossen und Hunderte verletzt. Nach dem Massaker kritisierten Überlebende die Sicherheitsmaßnahmen der Hotelkette. In dem Zimmer des Schützen fanden Ermittler nach der Tat 23 Waffen.

Die Hotelkette sieht sich der Zeitung zufolge durch ein Gesetz aus dem Jahr 2002 vor Ansprüchen geschützt – die Sicherheitsanforderungen habe man erfüllt: Der von MGM Resorts beauftragte Sicherheitsdienst habe ein Zertifikat des US-Heimatschutzministeriums gehabt, wonach das Unternehmen vor „Akten von Massenverletzungen und Zerstörung“ schütze und darauf reagiere.

Eines der schwersten Massaker der vergangenen Jahre in den USA

Das Massaker war an der Zahl der Opfer gemessen das folgenreichste der vergangenen Jahre in den USA. An jenem späten Sonntagabend hatte Stephen Paddock, ein bis dahin unauffällig lebender Spieler, von seinem hoch gelegenen Zimmer im Hotel „Mandalay Bay“ aus das Feuer auf ein gegenüberliegendes Musikfestival mit 20 000 Besuchern eröffnet. Anschließend tötete er sich laut Polizei selbst. Sein Motiv ist noch immer unklar.

Von dpa/RND

In einer Bäckerei in Heilbronn hat ein Mann am Dienstag mit einer Luftdruckpistole um sich geschossen. Dabei zielte der 30-Jährige auch auf eine Verkäuferin. Über das Tatmotiv sind bisher noch keine weiteren Informationen bekannt.

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