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Panorama Fremdenfeindliche Attacken mit Kampfhunden nur erfunden?
Nachrichten Panorama Fremdenfeindliche Attacken mit Kampfhunden nur erfunden?
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14:41 19.05.2018
Wurde die fremdenfeindliche Hundeattacke nur erfunden? Quelle: dpa
Magdeburg

Wie der MDR berichtet, sollen die Kampfhund-Attacken auf Flüchtlinge im mecklenburgischen Friedland und in Magdeburg erfunden gewesen sein. Im Magdeburger Fall kamen mit einem Video erste Zweifel auf, die Attacke in Friedland wurde von der Polizei bereits zuvor anders betrachtet.

In Magdeburg soll ein 23 Jahre alter Mann eine syrische Familie fremdenfeindlich beschimpft und seine zwei Hunde gezielt auf sie gehetzt haben. Die Tiere griffen nach ersten Berichten den 29 Jahre alten Familienvater an und bissen mehrfach zu, wie die Polizei zu diesem Zeitpunkt mitteilte. Der Attackierte kam mit schweren Bissverletzungen in ein Krankenhaus. Nach dem Bericht des MDR kommen nun Zweifel ob des Tathergangs auf, die sich auf ein Video stützen, das den Vorfall zeigen soll. Darüber hinaus soll es sich bei den Hunden nicht um im Register gelistete Kampfhundrassen handeln. Viel mehr waren es ein Staffordshire-Mischling und eine französischen Bulldoggen-Mischling.

Das Video zeigt, wie die Syrer und der deutsche Hundehalter aufeinandertreffen. Laut MDR halten die Syrer dabei einen Stock und einen Gürtel in der Hand. Einer der Syrer soll unvermittelt auf den Hund eingeschlagen haben. Erst danach soll dieser sich losgerissen und auf seinen Angreifer losgegangen sein. Der Hundehalter rief den Hund mehrfach zurück. Immer wieder kündigte der Hundehalter an, die Polizei rufen zu wollen. Mittlerweile hat der 23-Jährige Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Bei ihm seien Schnittwunden entdeckt worden, heißt es in dem Bericht weiter.

Im mecklenburgischen Friedland soll ein Gruppe von Deutschen zwei vorbeikommenden Eritreern zunächst Hunde hinterhergehetzt und sie dann noch geschlagen haben. Die beiden Eritreer erlitten leichte Verletzungen, wie die Polizei damals mitteilte. Mittlerweile bezweifelt die Polizei auch diese Darstellung. Momentan wolle man sich zu dem Fall allerdings nicht äußern – die Ermittlungen laufen noch.

Von fw/RND

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