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Panorama Tanklastwagen explodiert in Bologna – ein Toter
Nachrichten Panorama Tanklastwagen explodiert in Bologna – ein Toter
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22:57 06.08.2018
Diese von der italienischen Feuerwehr zur Verfügung gestellte Luftaufnahme zeigt Feuer und dichte Rauchwolken nachdem auf der Autobahn nahe des Flughafens ein Tanklaster explodiert ist. Quelle: Vigili Del Fuoco via AP/dpa
Bologna

Bei Explosionen auf der Autobahn im italienischen Bologna ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. „Es gibt mehr als 60 Verletzte“, twitterte Italiens Vize-Regierungschef Luigi Di Maio am Montag. Einige Menschen seien schwer verletzt worden. Die Präfektur hatte zeitweise von zwei Toten gesprochen. Am Abend korrigierte die Behörde jedoch laut der Nachrichtenagentur Ansa die eigenen Angaben – es sei nur ein Todesopfer bestätigt. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern gehe aber weiter, so Ansa.

„Die Druckwelle war gewaltig“, zitierte Ansa den Einsatzkoordinator der Feuerwehr, Giovanni Carella. Der Lastwagen war zunächst in Brand geraten und dann explodiert. Fotos zeigten einen Feuerball. Die Explosion setzte eine gefährliche Kettenreaktion in Gang: Brennende Trümmerteile setzten andere Autos in der Nähe in Brand, die teilweise auch explodierten.

Dem Fernsehsender TRC zufolge erschütterte eine Explosion auch ein Restaurant, vor dem ein Auto geparkt war. Fensterscheiben barsten, einige Anwohner hätten zunächst an ein Erdbeben gedacht. Die italienische Zeitung „Repubblica“ sprach von apokalyptischen Zuständen.

Ein Video der Polizei auf Twitter zeigte, dass ein Teil der Autobahnbrücke, auf der der Lastwagen unterwegs war, einstürzte und ein klaffendes Loch in die Straße riss.

Warum der Lastwagen auf der Autobahn 14 in Brand geriet, war zunächst unklar. Die Autobahn führt auch am Gelände des Flughafens Bologna entlang. Dieser war nach Angaben des Betreibers aber nicht betroffen. Auch habe es zunächst keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb gegeben.

nnenminister Matteo Salvini sprach auf Twitter von einer „entsetzlichen Explosion“ und dankte den rund 100 Einsatzkräften der Feuerwehr.

Die Unfallstelle und die Umgebung waren in dunklen Rauch gehüllt. Mehrere Straßen wurden gesperrt. Wegen der starken Hitzeentwicklung hätten sich die Löscharbeiten zunächst als schwierig erwiesen, berichtete Ansa. Sie seien am Nachmittag aber abgeschlossen worden.

Von RND/dpa