Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Panorama „Eine Kugel wäre zu gut für dich“
Nachrichten Panorama „Eine Kugel wäre zu gut für dich“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:27 24.11.2017
US-Schauspielerin Uma Thurman. Quelle: dpa
Anzeige
Los Angeles

Uma Thurman hat Harvey Weinstein sicherlich viel zu verdanken. Immerhin machte der Filmproduzent die Schauspielerin in „Pulp Fiction“ oder „Kill Bill“ zum Weltstar. Doch Thurman weiß auch, dass Weinstein nicht nur der Karriere-Antreiber ist: Er steht im Verdacht, Dutzende Frauen sexuell missbraucht zu haben. Bisher wollte Thurman sich nicht dazu äußern, sagte sie einmal in einem Interview. Zu wütend sei sie auf Weinstein. Doch nun hat die 47-Jährige ihr Schweigen gebrochen.

Wütend ist Thurman noch immer. Das zeigt der Instagram-Beitrag, den der „Pulp Fiction“-Star anlässlich des Thanksgiving-Feiertages postete. Zu dem Foto, das Thurman in einer Szene aus dem Blockbuster „Kill Bill“ zeigt, schreibt die Schauspielerin: „Ich habe kürzlich gesagt, ich sei wütend, und ich habe dafür ein paar Gründe. #MeToo, falls ihr das an meinem Gesichtsausdruck noch nicht abgelesen habt.“ Die Andeutung, selber Opfer sexuellen Missbrauchs geworden zu sein, führt Thurman nicht weiter aus. Den Hashtag #MeToo hatten jedoch in den vergangenen Wochen Hunderttausende Frauen verwendet, denen solch ein Schicksal widerfahren ist.

Thurman fände es wichtig, sich Zeit zu nehmen und fair zu bleiben. „Deshalb... Frohes Thanksgiving allerseits. Außer für dich, Harvey, und all deine gemeinen Mitverschwörer. Ich bin froh, dass es langsam vor sich geht – du hast eine Kugel nicht verdient.“

Von RND/iro

Weil er im sozialen Netzwerk Jodel drohte, Jura-Studenten in der Vorlesung zu erschießen, hat die Polizei in Trier in der Universität Amokalarm ausgelöst. Der Verdächtige wurde festgenommen.

24.11.2017

Nun kann sein Opfer in Frieden ruhen – das sagte die Familie der von Oscar Pistorius getöteten Reeva Steenkamp. Seit vier Jahren beschäftigt der spektakuläre Fall Südafrikas Gerichte. Das milde Urteil der vorigen Instanz wurde jetzt kassiert.

24.11.2017

Gemerkt hat es keiner: Als Beamte die Wohnungstür wegen unbezahlter Rechnungen aufbrachen, fanden sie die Leiche des 56-Jährigen. Die Nachbarn wussten, dass der Mann krank war.

24.11.2017
Anzeige