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Eiffelturm bleibt nach Anschlag in Kabul dunkel

Gedenken in Paris Eiffelturm bleibt nach Anschlag in Kabul dunkel

Nach dem jüngsten Terroranschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul schaltet Paris am Samstagabend die Lichter des Eiffelturms aus. Die Stadt gedenkt der fast hundert Todesopfer und mehr als 150 Verletzten, teilte Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit.

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Um Mitternacht werden die Lichter des Eiffelturms abgeschaltet (Symbolbild).

Quelle: dpa

Paris. Das berühmteste Pariser Wahrzeichen wird am Samstagabend nicht wie üblich erstrahlen. In Gedenken an die Opfer des islamistischen Terroranschlags in Kabul mit fast 100 Todesopfern schaltet die Stadt die Beleuchtung des Eiffelturms aus. „Heute um Mitternacht wird der Eiffelturm ausgeschaltet in Gedenken an die Opfer des ignoranten Attentats, das sich im Herzen von Kabul ereignet hat. Die Stadt Paris, die Pariserinnen und Pariser sind an der Seite der afghanischen Bevölkerung, die ein weiteres Mal der terroristische Barbarei ausgesetzt ist“, schrieb die Bürgermeisterin Anne Hidalgo auf Twitter.

Zuletzt blieb das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt am 24. November dunkel, in Gedenken an die Opfer des Attentats auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel mit über 200 Toten.

Bei dem Angriff der radikalislamischen Taliban im Zentrum der afghanischen Hauptstadt waren mindesten 95 Menschen getötet und 158 verletzt worden. Ein Selbstmordattentäter fuhr gegen 13 Uhr (Ortszeit) mit einem mit Sprengstoff beladenen Krankenwagen in die gut gesicherte „grüne Zone“ in die Innenstadt von Kabul und in die Nähe vieler Botschaften. Aus dem Auswärtigen Amtes hieß es, man trauere mit den Freunden und Familien der Opfer. „Diese grausame Gewalt wird Afghanistan und seine Freunde nur darin bestärken, die Suche nach Frieden entschlossener voranzutreiben.“ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete die Täter als hinterhältig und grausam.

Von RND/dpa

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