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Alle Plötzensee-Ausbrecher zurück in Haft

Berliner JVA Alle Plötzensee-Ausbrecher zurück in Haft

Berlins Justizminister Dirk Behrendt twitterte die Erfolgsmeldung: In der Nacht von Freitag auf Samstag endete auch die Flucht des letzten Ausbrechers, der kurz nach Weihnachten aus der JVA Plötzensee entflohen war.

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Die entflohenen Gefangenen aus der JVA Plötzensee sind wieder in Haft.

Quelle: DAVIDS

Berlin. Alle vier Gefangenen, die im vergangenen Jahr aus der Justizvollzugsanstalt Plötzensee in Berlin geflohen waren, sind wieder im Gefängnis. Wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet, twitterte Berlins Justizminister Dirk Behrendt (Grüne) am Samstagmorgen, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag „auch der vierte Gefangene vom Ausbruch am 28.12. festgenommen“ sei. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Die anderen drei Ausbrecher hatten sich bereits in den letzten Tagen freiwillig gestellt. Aus der JVA Plötzensee waren nach Weihnachten innerhalb weniger Tage neun Gefangene geflohen. Vier bahnten sich am 28. Dezember bei einer filmreifen Flucht aus dem geschlossenen Vollzug mittels Trennschleifer und Hammer den Weg in die Freiheit.

Auf der Facebook-Seite der Justizsenatsverwaltung erklärte Behrendt: „Flucht lohnt sich nicht. Ich bin erleichtert, dass alle Strafgefangenen, die aus dem geschlossenen Vollzug ausbrachen, wieder zurück sind. Die näheren Umstände der Flucht werden weiterhin aufgeklärt. Hierauf habe die Berlinerinnen und Berliner einen Anspruch.“

Zudem verschwanden insgesamt fünf Insassen des offenen Vollzugs. Drei davon sitzen nach Angaben der Berliner Justiz aber bereits wieder im Gefängnis.

Untersuchung durch externe Kommission

Die Vorfälle hatten für große Aufregung und jede Menge Kritik gesorgt. Jetzt soll eine Expertenkommission mögliche Sicherheitslücken in der Berliner Justizvollzugsanstalt untersuchen. Die unabhängige Ermittlungsgruppe soll „die Sicherheitsarchitektur der JVA einer grundlegenden Prüfung unterziehen“ und bis zum 15. März einen Bericht mit Verbesserungsvorschlägen vorlegen. Dabei gehe es sowohl um baulich-technische als auch um organisatorische Fragen.

Von MAZonline/RND

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