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Panorama 21-Jähriger soll die Prostituierten getötet haben
Nachrichten Panorama 21-Jähriger soll die Prostituierten getötet haben
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16:56 12.06.2017
Nach einer groß angelegten Fahndung konnte die Polizei einen 21-Jährigen anhand seiner Handydaten überführen. Quelle: dpa
Nürnberg

Der mutmaßliche Mörder von zwei Prostituierten in Nürnberg ist einem Medienbericht zufolge ein 21 Jahre alter Mann. Er soll der Polizei bereits wegen anderer Straftaten bekannt gewesen sein. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, kamen ihm die Ermittler über Handydaten auf die Spur. Der Mann habe mit seinem Mobiltelefon mit den beiden ermordeten Prostituierten telefoniert.

Laut „Bild“ brachte eine DNA-Spur den Durchbruch bei der Suche nach dem Täter. Danach fand die Polizei den genetischen Fingerabdruck des Mannes auf den Handy-Ladekabeln, mit denen beide Opfer gefesselt waren. Die Polizei hatte nach der Festnahme des Mannes am Sonnabend mitgeteilt, sie könne aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst keine näheren Angaben machen. Die Polizei wollte die Angaben am Montagmorgen mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht bestätigen. Erst am Montagnachmittag will sie Details zu dem Fall bekanntgeben.

Zwei Frauen soll der mutmaßliche Prostituiertenmörder getötet haben. Quelle: News5

Am 24. Mai war in Nürnberg eine 22-jährige rumänische Prostituierte ermordet worden. Rettungskräfte hatten die Frau nachts in einer brennenden Wohnung im sechsten Stock eines Mehrfamilienhauses gefunden. Bei der Obduktion ergab sich, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen war. Am Pfingstmontag wurde dann eine weitere Prostituierte, eine 44 Jahre alte Chinesin, umgebracht. Die Polizei ging von Anfang an davon aus, dass beide Taten im Zusammenhang standen. Dies legten die Obduktionsergebnisse und die „Auffindesituationen an den Tatorten“ nahe, hieß es. Die Todesursache sei in beiden Fällen „Gewalt gegen den Hals“ gewesen.

Die beiden ermordeten Frauen waren erst seit kurzem in Nürnberg, und beide Taten ereigneten sich in sogenannten Modellwohnungen. Diese Einzimmer-Apartments in Mehrfamilienhäusern werden von den Prostituierten meist nur für eine bis drei Wochen angemietet.

Von RND/dpa

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