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Panorama 2017: Neun ärztliche Behandlungsfehler pro Tag
Nachrichten Panorama 2017: Neun ärztliche Behandlungsfehler pro Tag
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13:17 05.06.2018
Ein Mediziner-Team operiert in einer Klinik. Quelle: dpa
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Berlin

Tupfer vergessen, Operationen am falschen Körperteil oder den Patienten verwechselt – die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 3337 Behandlungsfehler festgestellt. Das sind etwas mehr als neun Behandlungsfehler pro Tag und damit etwas weniger als noch 2016, damals waren es 3564 gewesen. In 2690 Fällen waren die Fehler der Ärzte und Ärztinnen auch Grund für die Schädigung eines Patienten. Allerdings liegt die Dunkelziffer insgesamt wohl deutlich höher.

Wenn Versicherte vermuten, dass ihr Arzt oder ihre Ärztin einen Fehler bei ihrer Behandlung gemacht haben, können sie sich bei den Krankenkassen melden. Die geben dann ein Gutachten in Auftrag. 2017 wurden nach Beschwerden 13.519 Gutachten geschrieben. In rund jedem vierten Fall bestätigte sich der Verdacht eines Behandlungsfehlers, am häufigsten in der Pflege, beim Zahnarzt und Frauenarzt.

Ernüchternde Bilanz

Eine ernüchternde Bilanz, findet Stefan Gronemeyer, Vize-Geschäftsführer des Medizinischen Diensts des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen: „Wir sehen immer wieder die gleichen Fehler, und zwar auch solche, die nie passieren dürften, weil sie gut zu vermeiden wären.“ Als Behandlungsfehler zählt zum Beispiel, wenn die Behandlung nicht den aktuellen medizinischen Standards entspricht oder trotz eindeutiger Hinweise eine Diagnose nicht gestellt wird.

Die meisten Vorwürfe betrafen Krankenhäuser. Ein Drittel richtete sich gegen niedergelassen Ärzte und Ärztinnen. Am Häufigsten vermuteten Patienten mögliche Fehler in der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Von Anna Schughart/RND/dpa

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