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Panorama 12-Jährige retten Kleinkind vor dem Ertrinken
Nachrichten Panorama 12-Jährige retten Kleinkind vor dem Ertrinken
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12:16 22.07.2018
Zwei 12-Jährige haben ein Kleinkind vor dem Ertrinken gerettet. (Symbolbild) Quelle: dpa
Burgdorf

Der dreijährige Junge, der noch nicht schwimmen kann, war in Begleitung seines älteren Bruder zur Toilette gegangen, während die Mutter mit dem Baby der Familie auf der Liegewiese des Freibades in Hänigsen in der Region Hannover blieb. Das berichtet die „Hannoversche Allgemeine“.

Nach dem Toilettengang sei der Kleine allein losgestiefelt, wie ein Sprecher der Polizei berichtet. Der ältere Bruder alarmierte sofort die Mutter und gemeinsam suchten sie das Freibad nach dem Dreijährigen ab – zunächst erfolglos.

Als die beiden 12-jährigen Jungen gegen 15.30 Uhr ins Nichtschwimmerbecken stiegen, um dort zu spielen, fielen ihnen Haare auf, die auf dem Wasser schwammen, sich ansonsten aber nicht bewegten. Sie näherten sich der Stelle und entdeckten, dass die Haare zu einem Kind gehörten, das mit dem Gesicht nach unten bewegungslos im Becken trieb. Sie zogen den kleinen Jungen, der bereits blau angelaufen war, umgehend heraus und hievten ihn auf den Beckenrand, wo sich inzwischen die Schwimmaufsicht und andere Badegäste eingefunden hatten, um zu helfen.

Kind kommt zur Beobachtung ins Krankenhaus

Das Kind habe sofort Wasser aus Mund und Nase ausgespuckt, berichtet die Mutter eines der jungen Lebensretter. „Und es hat nach Luft geschnappt“, ergänzt ein Sprecher der Polizei. Eine Reanimation sei nicht erforderlich gewesen. „Gott sei Dank, ist das gut ausgegangen“, sagt der Beamte hörbar erleichtert.

Inzwischen war auch der Rettungshubschrauber gelandet. Der Notarzt untersuchte das Kleinkind. Zum Glück konnte er laut Polizei keinen akuten gesundheitsbedrohenden Zustand feststellen. Zur Beobachtung wurde der Dreijährige mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Hannover geflogen. Denn niemand wusste, wann genau der Junge ins Nichtschwimmerbecken gefallen war und wie lange er keinen Sauerstoff mehr bekommen hatte. Denn offenbar hatte niemand den Sturz des Kleinen ins Becken gesehen.

Der Badeunfall ereignete sich bereits am Sonnabendnachmittag im Hänigser Freibad, das zu diesem Zeitpunkt nicht übermäßig voll war.

Von RND/HAZ

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