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Gut vernetzt in Berlin

RND eröffnet Hauptstadtbüro Gut vernetzt in Berlin

Im politischen Herzen Berlins hat das RedaktionsNetzwerk Deutschland, zu dem auch die AZ/WAZ gehört, sein Hauptstadtbüro eröffnet. Beim ersten Flurfest begrüßt die MADSACK Mediengruppe viele Gäste aus Politik und Medien.

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Die Leiterin des neuen RND-Hauptstadtbüros, Ulrike Demmer, die Verantwortliche für das Content Management, Stefanie Gollasch, RND-Medienjournalistin Ulrike Simon, RND-Chefredakteur Matthias Koch und Redakteurin Marina Kormbaki (v.l.).   

Quelle: Rainer Dröse

Berlin. Im Herzen Berlins, dort, wo sich die Spree durchs Parlamentsviertel windet, feiert die MADSACK Mediengruppe heute Abend ihr erstes Flurfest im neuen Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland. Mehr als 150 Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft kommen ganz oben im Haus der Bundespressekonferenz in den modernisierten Räumen zusammen, in denen die neue Hauptstadtredaktion des RND künftig für rund 30 Tageszeitungen (darunter die Hannoversche Allgemeine Zeitung) in acht Bundesländern sowie für deren Netzportale exklusive Inhalte recherchieren wird. Es ist das erste Berliner Flurfest, zu dem das traditionsreiche Medienhaus zum entspannten Austausch eingeladen hat – und es soll den Anfang einer neuen, jährlich wiederkehrenden Tradition markieren.

Die Gäste zeigen sich angetan von der Leitidee des RND: Die überregionale Berichterstattung der Regionalzeitungen wird gebündelt und professionalisiert – das steigert ihre Reichweite und Wirkung und entlastet die Lokalredaktionen. So können sich die Kollegen vor Ort auf ihren Kernbereich konzentrieren: das Regionale. Erst vor wenigen Tagen stellte Bundesjustizminister Heiko Maas mit Blick auf das RND lobend fest: „Vereint steigen die Regionalblätter damit in die Bundesliga von Süddeutscher und FAZ auf.“ 

Exklusivinterview mit Monika Lierhaus

Thomas Düffert, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der MADSACK Mediengruppe, ist Qualitätsjournalismus ein großes Anliegen – Print wie online. „Die MADSACK Mediengruppe und das RND glauben fest an die Bedeutung und die Zukunft des professionellen Journalismus“, sagte Düffert beim Flurfest und führte zum Beleg dafür konkrete Beispiele aus der jüngsten Berichterstattung der Madsack-Titel an: Ein Exklusivinterview mit Monika Lierhaus regte eine bundesweite Debatte um Leben mit Behinderung an; ein Porträt des Berliner Chemikers Peter Mock, dessen Prüfverfahren die VW-Abgasaffäre ins Rollen brachte, steht exemplarisch für den unerwarteten, zugleich vertiefenden Blick auf tagesaktuelle Ereignisse.

Die MADSACK Mediengruppe, so Düffert, wolle mutig und engagiert beweisen, dass Journalismus und journalistische Kompetenz einen Wert darstellten: „Einen Wert für Gemeinsinn und Gemeinwohl – wie auch angesichts der Flüchtlingswelle deutlich wird“. So seien es vielerorts Lokalzeitungen, die in Städten und Dörfern mit sachlicher und sachdienlicher Berichterstattung zu einer gelingenden Aufnahme und Integration von Flüchtlingen vor Ort beitrügen.

Das politische Berlin ist zu Gast

Natürlich zählt die Flüchtlingskrise zu den beherrschenden Gesprächsthemen an diesem Abend. Am Nachmittag sind die Spitzen von Bund und Ländern zum lange erwarteten Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt zusammengekommen, in Sichtweite des neuen RND-Hauptstadtbüros. Und obwohl die Flüchtlingsfrage in diesen Stunden das gesamte politische Berlin umtreibt, nehmen sich unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) die Zeit, um auf dem RND-Flurfest das Netzwerk und seine neue Hauptstadtredaktion kennenzulernen.

Deren Leitung wird demnächst die preisgekrönte Journalistin Ulrike Demmer übernehmen, bisher stellvertretende Leiterin des „Focus“-Hauptstadtbüros. Zu ihrem Team zählen Dieter Wonka, Marina Kormbaki, Jörg Köpke, Reinhard Urschel, Maike Kramm sowie Ulrike Simon und Udo Röbel. Die Berliner Redakteure des RND werden in engem Austausch mit Hannover stehen – denn dort, im hochmodernen Newsroom, laufen die Fäden des Netzwerks zusammen. Davon können sich die Gäste auf dem RND-Flurfest ein eigenes Bild machen: Auf Bildschirmen ist in Echtzeit zu verfolgen, wie die Kollegen in Hannover Zeitungsseiten sowie Online-Artikel für die Partnertitel aufbereiten.  

Mit Topjournalisten besetzt

„Die Erwartungshaltung der Leser an ihre regionalen Tageszeitungen wächst“, sagte RND-Geschäftsführer Uwe Dulias beim Flurfest. „Inhaltsstarke Analysen, investigative Stories, exklusive Nachrichten oder Interviews gehören längst auch zum Redaktionsalltag einer regionalen Tageszeitung. Das lässt sich heute nur noch mit einem starken RedaktionsNetzwerk und Topjournalisten realisieren – die MADSACK Mediengruppe hat beides.“ Und RND-Chefredakteur Matthias Koch ergänzte: „Berichte über das, was Allgemeingut ist, überlassen wir gern den Nachrichtenagenturen. Unser Hauptstadtbüro soll darüber schreiben, warum etwas passiert ist und was wohl als nächstes geschieht.“

34 Tageszeitungen mit einer täglichen Gesamtauflage von mehr als 1,4 Mio. Exemplaren beziehen bereits überregionale Inhalte vom RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), darunter sowohl MADSACK-Titel und -Beteiligungen sowie externe Kunden. Die Zentralredaktion der MADSACK Mediengruppe liefert vom Textmodul bis zur kompletten Seite individuell konfektionierte Pakete. Das 2013 gegründete RND erreicht damit schon jetzt täglich etwa vier Millionen Leser. Herzstück des Netzwerks ist der hochmoderne Newsroom in Hannover, die Redaktion verfügt zudem über ein eigenes Hauptstadtbüro im medialen Herzen Berlins und ein weltweites Korrespondentennetzwerk.

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