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Netzwelt Weltweit Millionen biometrische Daten gestohlen
Nachrichten Medien Netzwelt Weltweit Millionen biometrische Daten gestohlen
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13:31 06.08.2018
Bei „TouchID“ werden biometrische Daten verwendet, um ein Handy zu entsperren. Quelle: Andrea Warnecke/dpa
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Hannover

Biometrische Daten sind einzigartig: Fingerabdruck, Iris, oder sogar die Ohrenform sind bei keinem Menschen gleich. Deshalb setzen zum Beispiel immer mehr Unternehmen auf Körpermerkmale, um Daten vor fremden Zugriffen zu schützen. Doch wie gut sind die biometrischen Daten selbst geschützt? Apple verspricht: Die für Face ID eingesetzten Daten werden verschlüsselt und in einem speziell abgesicherten Bereich des Chips gespeichert.

Weltweit scheint der Handel mit biometrischen Daten dagegen zu boomen. Schon viele Millionen Menschen seien bereits heute von biometrischem Datendiebstahl betroffen, zeigt eine Recherche von „Story im Ersten“.

Größte biometrische Datenbank ist nicht sicher

Die Cyber-Kriminellen sollen unter anderem schlecht gesicherte Übertragungssysteme ausnutzen. So übertrage zum Beispiel ein Fingerabdruckscanner, der bei deutschen Einwohnermeldeämtern im Einsatz sei, die Daten vom Gerät auf den Computer unverschlüsselt. Auch die größte biometrische Datenbank der Welt in Indien ist demnach nicht zugriffssicher.

Im Dark Web würden Hunderte Ausweise mit biometrischen Daten angeboten, fanden die Reporter heraus. Für 3000 Euro hätten sie einen Pass mit frei wählbaren biometrischen Merkmalen kaufen können. Der „Islamische Staat“ (IS) nutzte gefälschte Fingerabdrücke, um Finanztransaktionen zu tätigen.

Die Reportage „Pässe für Kriminelle: Biometrischer Datenhandel im Dark Web“ läuft am 6. August um 22.45 Uhr in der „Story im Ersten“.

Von asu/RND

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