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Netzwelt Waffen aus dem 3D-Drucker – bald für jeden zugänglich?
Nachrichten Medien Netzwelt Waffen aus dem 3D-Drucker – bald für jeden zugänglich?
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17:16 12.07.2018
Handfeuerwaffen des US-amerikanischen Herstellers Smith & Wesson (S&W). Quelle: dpa
Hannover

Kann man bald einfach so Waffen mit dem 3D-Drucker ausdrucken? Tatsächlich sieht es danach aus, dass die US-amerikanische Regierung genau das zulassen will. In einem Rechtsstreit um Baupläne für Waffen aus dem 3D-Drucker soll sie dem Kläger Cody Wilson einen Vergleich angeboten haben. Das berichtet Wired.

Als Wilson vor fünf Jahren weltweit den ersten Bauplan für eine Waffe aus dem 3D-Drucker ins Netz stellte, bekam er nach knapp einer Woche einen Brief vom Außenministerium: Er müsse die Baupläne sofort von seiner Seite nehmen, sonst drohten ihm strafrechtliche Konsequenzen. Denn das Verfügbar machen von Bauplänen verstoße gegen die International Traffic in Arms Regulations, die den Waffenhandel kontrollieren.

Nur wenige Jahre später klingen die Behörden ganz anders. In dem angebotenen Vergleich schließen sie sich demnach zum größten Teil Codys Argumentation an: Dass die Veröffentlichung der Baupläne unter die Redefreiheit falle – und außerdem von seinem Recht, Waffen zu tragen, geschützt sei.

Waffen sollen allgegenwertig werden

Die Entscheidung der Regierung könnte weitreichende Konsequenzen haben. Wilson jedenfalls macht keinen Hehl daraus, was ihm vorschwebt: Er und seine Organisation wollen ihre Internetseite zu einer Plattform für Waffenbaupläne machen – Waffen sollen so allgegenwertig wie das Internet selbst werden.

Zwar hat die Trump-Regierung zumindest die Verbreitung von Konstruktionsplänen für Kriegswaffen und vollautomatische Waffen weiter verboten. Allerdings, schreibt Wired, sei es fraglich, ob das neu zuständige Handelsministerium das genau überprüfen werde.

Von asu/RND

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