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Netzwelt „Starlink“ im Spieletest: Das Raumschiff darf mit ins Bett
Nachrichten Medien Netzwelt „Starlink“ im Spieletest: Das Raumschiff darf mit ins Bett
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17:30 20.10.2018
Bei „Starlink“ geht es auf Entdeckungstour in fernen Systemen. Quelle: Hersteller
Leipzig

Er hat nicht nur ein Videospiel geschaffen, sondern auch einen Berg an Plastikspielzeug – und der soll robust sein, erklärt Laurent Malville.

Zur Begründung führt er Erfahrungen aus den Spieltests mit Kindern an: Wenn denen ein Spielzeug gefalle, dann wollten sie es eigentlich immer mitnehmen, immer dabeihaben. „Sie würden es sogar mit ins Bett nehmen“, sagt Malville.

Er ist Creative Director bei Ubisoft Toronto, und er hat die vergangenen fünf Jahre seines Lebens einem Kinderspiel gewidmet. „Starlink: Battle for Atlas“ ist ein originelles Mischkonzept aus Videospiel und Spielzeug.

Mischkonzept aus Videospiel und „echtem“ Spielzeug: Das Starter Pack von „Starlink“ reicht, um alles zu spielen, es gibt jedoch einiges an Erweiterungen. Quelle: Hersteller

Verkauft wird „Starlink“ in einem Starter Pack mit Spiel, Plastikpiloten, Plastikraumschiffen und Plastikgeschützen. Mit speziellen Adaptern werden die Piloten auf das Gamepad gesteckt, dann wird eines der Schiffe darübergestülpt, und dann kommen die Waffen an die Flügel.

Interne Sensoren erfassen jeden Umbau in Echtzeit, und jeder Wechsel findet sich sofort im Videospiel wieder. Die Raumschiffe lassen sich unterschiedlich steuern, die Waffen richten verschiedene Arten von Schaden an, und die Piloten bringen vor allem ihre Persönlichkeit ein.

Optimistische Science Fiction

Starlink“ erzählt eine optimistische Science-Fiction-Geschichte: Ein Entdecker-Ensemble erforscht das 430 Lichtjahre entfernte Atlas-System mit sieben Planeten, freundet sich mit einigen Aliens an und muss gegen andere kämpfen.

Der Wechsel der Piloten und Schiffe beeinflusst die Geschichte nicht – aber er ändert den Ton. Die verschiedenen Helden quatschen vor sich hin und funken mit Kollegen. Die „Starlink“-Version für die Nintendo-Switch-Konsole kann sogar Fox McCloud, den Fuchspiloten aus dem Klassiker „Starfox“, als Bonushelden ins Ensemble holen.

Teuer ist der Spaß – vor allem sobald sich die Kinder mehr Spielzeug wünschen. Die Pakete reichen von 8 Euro für einen Piloten bis 30 Euro für Schiff, Pilot und Waffe. Aber alle Erweiterungen sind optional. Das Starter Pack reicht, um alles zu spielen.

Ferne Welten, freundliche Aliens und nicht allzu blutige Raumschiffkämpfe: „Starlink“ bietet auch für ältere Kinder genügend Komplexität. Quelle: Hersteller

Das eigentliche Spiel ist nicht schwer, aber komplexer als viele andere Titel für Kinder. Die acht- bis zwölfjährige Kernzielgruppe kann im Weltraum herumfliegen und kämpfen wie in alten Arcade-Klassikern.

Auf den Planeten schweben die Raumschiffe dicht über dem Boden und werden so gesteuert, als würden sie laufen. Hier werden die Welten erkundet, Missionen angenommen, Gegner beschossen.

Das Abenteuer ist sehr solide umgesetzt. Am besten funktioniert es für Kinder, die schon wissen, was sie am Controller tun, die aber für blutige Blockbuster noch zu jung sind.

Info: „Starlink: Battle for Atlas“ ist für Playstation 4, Switch und Xbox One erhältlich. Das Starter Pack kostet 79,99 Euro.

Von Jan Bojaryn

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