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Netzwelt Sieben Katzen, die nicht das Internet brauchten, um berühmt zu werden
Nachrichten Medien Netzwelt Sieben Katzen, die nicht das Internet brauchten, um berühmt zu werden
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09:23 08.08.2018
Von der Filmfassung seines Anarcho-Katers Fritz war Zeichner Robert Crumb nicht begeistert. Quelle: imago stock&people
Hannover

Kaum zu glauben, aber schon vor dem Internet gab es reichlich Katzen-Content. Und dabei waren einige der historischen Medien-Miezen nicht nur „grumpy“, sondern manchmal auch richtig böse.

Fritz The Cat

Fritz liebt schnellen Sex und gute Drogen, ist unheimlich faul und dem Klassenkampf nicht abgeneigt – solange dieser Spaß macht. Die Anarcho-Katze stammt aus der Feder des US-amerikanischen Comiczeichners Robert Crumb, der Fritz 1965 zum ersten Mal zu Papier brachte.

1972 wurden die nicht jugendfreien Abenteuer von Ralph Bakshi fürs Kino produziert. Crumb fand den Film so schlecht, dass er seinen tierischen Anti-Helden kurzerhand im Comic tötete. Fritz fiel einer Straußendame mit Eispickel zum Opfer. Das Motiv des Federtiers: der schlimme Sexismus des dauergeilen Katers.

Blofelds Katze

Wenn es einen ultimativen Mitwisser gibt, dann ist es die Schmusekatze von Bond-Bösewicht Ernst Stavro Blofeld. Das Pelzknäuel ist in zahlreichen 007-Filmen der ständige Begleiter des Megalomanen und lässt sich von Blofeld ausgiebig kraulen. Die schnurrige Perserkatze hat dabei ordentlich Eindruck gemacht – und wurde dadurch zu einem der meistparodierten Motive der James-Bond-Reihe.

James Bond (Sean Connery) bewundert Blofelds (Donald Pleasence) schicke Perserkatze. Quelle: imago

Garfield

Auch Garfied ist ursprünglich ein Comic-Kater. Das behäbige Tier liegt am liebsten faul im Körbchen, frisst Lasagne, misshandelt Hundekumpel Odie und bringt das Leben seines Herrchens Jon konstant in Unordnung. Garfields natürlicher Feind ist nur der Montag, der ihm regelmäßig die Stimmung verhagelt.

Die Comicstrips mit der einzig wahren „Grumpy Cat“, die 1978 zum ersten Mal erschienen, wurden zum Welterfolg und machten Zeichner Jim Davis zum Merchandising-Millionär. Mittlerweile schmückt Garfield nicht nur unzählige Kaffeetassen, Kopfkissen und T-Shirts, sondern wurde auch in Hörspielen, Computerspielen, TV-Serien und Kinofilmen verewigt.

Der Siegeszug von Garfield begann in den 1980er-Jahren. Quelle: imago

Eartha Kitts Catwoman

1968 übernahm die US-Sängerin Eartha Kitt die Rolle der „Catwoman“ von der Schauspielerin Julie Newmar in der TV-Serie „Batman“. „Sie war eine ‚Catwoman‘, bevor wir sie als ‚Catwoman‘ besetzt haben“, erinnerte sich Produzent Charles Fitzsimos. „Sie hatte eine katzenhafte Art, Katzenaugen und ihr Gesang war irgendwie Miau!“

Katzenaugen, Katzengesang, Katzenfrau: Sängerin Eartha Kitt als Catwoman in der TV-Serie „Batman“. Quelle: imago

Lucky

Lucky kann sich glücklich schätzen: Zwar segnete der Kater in der neunten Folge der vierten Staffel der TV-Serie „Alf“ das Zeitliche, aber immerhin landete er bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Teller des außerirdischen Hausgastes. Für diesen waren Katzen immerhin eine Delikatesse. Fast wäre es Alf einmal gelungen, Lucky endlich zu verspeisen, aber der Plan, das Katzentier via Hypnose in einen Bagel zu verwandeln, ging nicht auf.

Kater Karlo

Kater Karlo – bürgerlicher Name: Karl Friedhelm Katermann – ist der kriminelle Gegenspieler von Mickey Mouse und macht seit 1925 Entenhausen und Umgebung unsicher. Er ist damit der älteste fortlaufende Disney-Charakter. Karlo feierte seine Premiere drei Jahre vor der berühmtesten Maus der Welt.

Der bösartige Kater setzte sich allerdings manchmal auch für die gute Sache ein. Während des Zweiten Weltkriegs ging er im Trickfilm zur US-Armee und übernahm als Drill Sergeant die Grundausbildung des tollpatschigen Rekruten Donald Duck.

In den Comics dagegen blieb Karlo aber auch zu Kriegszeiten der dunklen Seite erhalten – und gab den Nazi-Spion.

Felix The Cat

Auch heute tobt noch ein Streit, wer die Katze mit der schwarzen Gestalt eigentlich erfunden hat. Fest steht: Felix war der erste richtige Katzenstar im Kino. Seine Kurzfilme zogen in den 1920er-Jahren die Massen an. Aufgrund seiner enormen Popularität avancierte Felixs schnell zum Maskottchen zahlreicher Unternehmen und Organisationen. So nutzen die Baseballspieler der New York Yankees das Katzenkonterfei genauso wie das US-Militär als Glücksbringer.

Nachdem es in den 1930er-Jahren ruhig um Felix wurde, gelang dem Kater in den 1950er-Jahren ein weltweites Comeback. Unter anderem erschienen damals die beliebten Felix-Comics in der „Leipziger Volkszeitung“.

Felix The Cat war bereits in den 1920er-Jahren ziemlich „grumpy“. Quelle: imago

Von Denis Krick/RND

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