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Netzwelt Das sind die besten E-Mail-Provider
Nachrichten Medien Netzwelt Das sind die besten E-Mail-Provider
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21:30 16.11.2017
Im Test: So gut sind E-Mail-Anbieter. Quelle: dpa
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Hannover

Die Auswahl an E-Mail-Anbietern ist überwältigend groß. Um sich zurechtzufinden, kann man die Anbieter zunächst grob in zwei Kategorien einteilen: einerseits reine Mailing-Dienstleister, die sich voll darauf spezialisiert haben; andererseits Anbieter, die neben E-Mails auch ein Nachrichtenportal, Webhosting oder andere Dienstleistungen bieten.

Letztere sind die Platzhirsche unter den E-Mail-Providern. Dazu zählen Web.de, GMX, Yahoo oder T-Online. Diese Anbieter stellen meist kostenlose Mail-Adressen zur Verfügung – hier bezahlen die Nutzer mit ihren Daten: Einige Anbieter verschicken etwa Werbe-Newsletter. Oder sie werten die Kundendaten und Inhalte der Mails aus und zeigen direkt Werbung an. Auch kostenlos sind die Angebote der Internetriesen Google und Microsoft. Gmail und Outlook.com begreifen sich als zusätzliches Angebot zu den Services der beiden Internetgiganten.

Augen auf bei Datenschutz und Sicherheit

In der Untersuchung der Stiftung Warentest belegten beide im Jahr 2016 jedoch die letzten Plätze, vor allem weil die Tester eine Weitergabe der Nutzerdaten nicht ausschließen konnten. Die besten Bewertungen erzielten die kostenpflichtigen Dienste Posteo und Mailbox.org. Als bester kostenloser Dienst schnitt Web.de Freemail ab, der mit der Gesamtnote 2,5 („gut“) auf dem sechsten Platz landete, gefolgt von GMX Freemail (2,6).

Wer vor der Wahl eines Anbieters steht, sollte auf eine einfache Bedienbarkeit der Plattform achten. „Ein benutzerfreundlicher Anbieter sollte eine selbsterklärende, ansprechende Weboberfläche für den Browserzugriff bereitstellen“, betont Holger Bleich, Redakteur bei der Computerzeitschrift „c’t“. Die Kunden sollten verschiedene Möglichkeiten für den Zugriff haben, um etwa bequem mit dem Smartphone Mails verwalten zu können.

Der kostenpflichtige Dienst Posteo gehörte zu den Testsiegern. Quelle: Montage: RND/Anbieter
Gmail fiel aus Datenschutzgründen bei den Testern durch. Quelle: Montage: RND/Anbieter

Auch Datenschutz und Sicherheit sind wichtige Kriterien

Bei der Anmeldung werden in der Regel die Grunddaten der Nutzer erfasst. „Wenn außer dem Namen und der Postadresse auch noch weitere persönliche Informationen, etwa Hobbys und Interessen, abgefragt werden, liegt es nahe, dass der Provider diese für Marketing nutzt oder gar weiterverkauft“, so Bleich. In diesen Fällen sei damit zu rechnen, dass man regelmäßig Werbe-Newsletter oder Spam bekommt.

Die Frage nach der Handynummer könne dagegen durchaus legitim sein, sagt Bleich. „Dann nämlich, wenn sie zur sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) oder als Sicherheitsoption zur Zurücksetzung des Passworts genutzt wird.“

Tipp

Aus gesetzlicher Sicht griffen mit den Daten der Anmeldung bei einem E-Mail-Provider verschiedene Paragrafen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und des Telemediengesetzes (TMG), sagt Christian Geißler von der Verbraucherzentrale Bayern. Es gilt: „Die Erhebung, Verarbeitung oder Verwendung personenbezogener Daten ist nur aufgrund einer Rechtsvorschrift oder aufgrund der Einwilligung des Nutzers erlaubt.“ Wichtig sei jedoch, dass der Anbieter den Nutzer vorab umfassend über die zu erhebenden Daten und deren Verwendungszweck aufklärt.

Von RND/dpa

Verbraucher sollten sich über die Berechnungsmodelle von Anbietern gut informieren.

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