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Fernsehen Zeit des Abschieds – „Club der roten Bänder 3“
Nachrichten Medien Fernsehen Zeit des Abschieds – „Club der roten Bänder 3“
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08:00 03.11.2017
Wird er am Ende gesund? Der Krebs ist zurückgekehrt, Leo (Tim Oliver Schultz) sucht Rat bei seiner Schwester Tabea (Julie Stark). Quelle: Foto: Vox
Hannover

Dieser Club machte von Anfang an Quote. Beim neuen deutschen Serienboom, dem sogenannten „Qualitätsfernsehen“ war „Club der roten Bänder“ ganz früh dabei. 2015 starteten die bewegenden Geschichten um sechs schwerkranke junge Klinikpatienten, die zu einer eingeschworenen Clique zusammenwachsen. 2017 heißt es Abschied nehmen von den krebskranken Freunden Leo und Jonas, von der essgestörten Emma, dem autistischen Toni, dem Komarückkehrer Hugo und dem smarten Alex, der schon in Staffel eins gestorben ist und der nur noch als Geist auftaucht: Beim Privatsender Vox startet am 13. November die dritte und letzte Staffel des TV-Erfolgs, der auch in den zehn finalen Episoden wieder jenen ganz speziellen Mix aus Humor und Tragik bietet, der die Teenagerserie so populär gemacht hat.

Mit den roten Bändern auf einem Rockfestival

Zu Beginn der neuen Staffel sind die Freunde auf der Flucht: Sie haben einen Bus gekapert, um am Meer die Asche eines toten Freundes zu verstreuen. Auf der Heimfahrt geraten sie zufällig in ein Musikfestival – wegen der roten Bänder, die sie als Klinikpatienten tragen und die quasi Mitgliedsabzeichen ihres Clubs sind, werden sie für VIP-Gäste gehalten und dürfen mitfeiern.

Dass derweil die Angehörigen vor Sorge vergehen, ist ihnen nicht bewusst. Endlich können sie das Leben in vollen Zügen genießen: Leo (Tim Oliver Schultz), dessen überwunden geglaubte Krebserkrankung zurückgekehrt ist, und Emma (Luise Befort) werden wieder ein Paar. Der hochbegabte Toni (Ivo Kortlang) lässt sich beschwipst ein Tattoo stechen – natürlich ein rotes Band. Und auch Hugo (Nick Julius Schuck), Jonas (Damian Hardung) und die übersinnliche Erscheinung Alex (Timur Bartels) haben ihren Spaß.

„Jedes Clubmitglied findet seinen Platz in der Welt“

Am Ende der ersten Folge kehrt die Gruppe ins Krankenhaus zurück – der Alltag mit Chemotherapie und Klinikkost hat sie wieder. Für die Fans der Serie lautet die spannende Frage natürlich, ob die Mitglieder des Clubs der roten Bänder das Krankenhaus am Ende als geheilt entlassen werden oder ob noch weitere Schicksalsschläge auf sie warten. Dazu sagt Vox-Geschäftsführer Bernd Reichart: „Ohne zu viel verraten zu wollen, würde ich sagen, dass in dieser Staffel jedes Clubmitglied seine Bestimmung und seinen Platz in der Welt findet.“

Die erste Staffel der Serie basierte auf dem autobiografischen Roman „Glücksgeheimnisse“ des Spaniers Albert Espinosa, der als Kind an Krebs litt und zehn Jahre lang fast durchweg im Krankenhaus verbrachte – das Buch verkaufte sich weltweit mehr als 2,5 Millionen Mal und wurde in mehreren Ländern als Serie verfilmt, bevor das deutsche Fernsehen nachzog. „Für mich ist die deutsche Adaption einfach die beste“, stellte der Schriftsteller Espinosa fest. Die jetzt startende dritte Staffel basiert auf einer Kurzgeschichte rund um den Club der roten Bänder, die der Spanier eigens als Vorlage für die deutschen Drehbuchautoren geschrieben hat.

Die Serie ist für den „International Kids Emmy Award“ nominiert

Auf Vox startete die Serie 2015 und war sofort ein großer Erfolg, neben guten Einschaltquoten gab es viele wichtige Auszeichnungen. Aktuell ist die Dramaserie für den „International Kids Emmy Award“ nominiert, der im April vergeben wird. Warum nach der dritten Staffel trotzdem Schluss ist, erklärt Vox-Geschäftsführer Reichart: „Die Geschichte liegt uns zu sehr am Herzen, als dass wir sie nun darüber hinaus strecken und dadurch verwässern würden.“

Von Cornelia Wystrichowski / RND

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