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Fernsehen Supertalent: Für diesen Kandidaten drückt Bruce den Golden Buzzer
Nachrichten Medien Fernsehen Supertalent: Für diesen Kandidaten drückt Bruce den Golden Buzzer
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07:59 11.11.2018
Gennady Tkachenko-Papizh - Sänger und Stimmenimitator aus Berlin. Supertalent RTL Quelle: Die Verwendung des Materials der Mediengruppe RTL ist nur zur redaktionellen Berichterstattung im Zusammenhang mit der Sendung u
Hannover

Wenn sich Gennady Papizh wie an einem lauen Sommertag auf einer Blumenwiese fühlen will, dann braucht er nicht viel, um sich genau die richtige Atmosphäre zu verschaffen. Denn der 54-Jährige hat ein ganz besonderes Talent, dass er fürs Supertalent bei RTL vor der Jury mit Dieter Bohlen, Sylvie Meis und Bruce Darnell unter Beweis stellt. Gennady kann den Wind rauschen, Bienen summen und Vögelk zwitschern lassen – und zwar ganz ohne Hilfsmittel. Der gebürtige Russe entdeckte schon als Kind sein Talent dafür, nur mit Mund und Nase die Geräusche der Natur zu imitieren. Später besuchte er in Kiew eine Schauspiel- und Musikschule. Seit knapp zehn Jahren lebt Gennady mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern in Berlin. „Das ist keine Performance, nur Improvisation“, erklärt er vor seinem Auftritt – und sorgt auf der Bühne damit für große Überraschung: „Du könntest ja ganz alleine einen Film vertonen“, staunt Dieter Bohlen. Ob Gennady die Jury mit seinem Talent überzeugen kann?

„Ich hab so etwas überhaupt nicht erwartet. Ich hab so was noch nie gesehen oder gehört“, staunt Juror Bruce. „Wirklich, das ist der Wahnsinn, das ist wirklich ein Supertalent für mich.“ Bruce hält es nicht mehr auf dem Jury-Sessel, er kündigt an „Let’s fucking do it!“, steht auf und drückt den Golden Buzzer. „You were amazing“, lobt Bruce noch immer. Mit dem Golden Buzzer hat Bruce Gennady Papizh direkt in die Liveshows vom Supertalent katapultiert – Goldregen inklusive. Auch Sylvie ist ganz angetan vom Natur-Imitator. Durch den Golden Buzzer ist Gennady Papizh direkt im Supertalent-Finale.

Seit der sechsten Staffel 2012 können die Juroren den Golden Buzzer drücken, wenn ein Kandidat sie besonders beeindruckt.

Wunderkind bringt Sylvie Meis beim Supertalent zum Weinen

Ricky Kam ist beim Supertalent kein Unbekannter. Der Zwölfjährige spielte schon mit fünf Jahren auf der Supertalent-Bühne Klavier. In der 5. Staffel (2011) schaffte Ricky es sogar bis ins Finale. Damals immer an seiner Seite: Sein Kuschelaffe. „Ich kann mich nicht mehr so gut daran erinnern, weil ich noch so klein war. Und den Kuschelaffen habe ich zu Hause gelassen, für den bin ich inzwischen zu alt“, lacht der heute 12-Jährige. „Dafür hab ich mich weiterentwickelt. Und größere Hände als damals habe ich auch.“ Mittlerweile ist Ricky im Förderprogramm am Berner Konservatorium und möchte eine Tages gerne Medizin studieren. Sein großes musikalisches Vorbild ist der chinesische Pianist Lang Lang, mit dem er schon einmal auftreten durfte. Dieter Bohlen staunt, als Ricky die Bühne betritt: „Du bist ja ein richtig großer Junge geworden! Du warst ja mit fünf schon so wahnsinnig gut. Ich freu mich, dass du nach der langen Zeit wieder hierhergekommen bist und bin ganz gespannt, wie du dich entwickelt hast.“ Für sein Comeback hat sich der junge Schweizer Chopins „Revolutionsetüde“ und Richard Claydermans „Mariage d’amour“ vorbereitet.

Ricky Kam steht schon zum zweiten Mal auf der Supertalent-Bühne. Quelle: MG RTL D / Morris Mac Matz

Verzückt ist die Jury sowieso von Ricky – aber reicht das auch, um weiterzukommen? „Das Problem: Man hört dir zu, und denkt: Der kann aber schnell Klavier spielen. Aber so schnell kann ich gar nicht hören, wie du spielst. Die großen Gefühle dabei zu kriegen, ist sehr schwer. Du wolltest mit aller Macht was zeigen, das ist aber Technik. Aber das geht an mir vorbei“, findet Dieter Bohlen. „Du bist so alt wie mein Sohn. Es ist unglaublich, was du hier geschafft hast. Alle haben Respekt vor dieser Leistung, alle sehen, wie unglaublich das ist, was du kannst. Von der Auswahl, war das nicht die richtige Nummer. Aber wie du da stehst: Mein Mutterherz geht „Wumm“, ich möchte dich einfach nur festhalten und dir sagen, wie stolz ich bin. Das sind wir auch alle. Aber die Gefühle...“, gibt Sylvie zu bedenken. Doch das Publikum hat ein Herz für Ricky und bringt Publikumsjuror Christian ins Spiel: „Ich wäre dafür, dass wir ihm eine zweite Chance geben und er ein zweites Stück spielt.“

Mit seinem zweiten Stück, einer Ballade, haut Ricky die Jury Rum. Mit Tränen in den Augen geht Sylvie nach vorne, umarmt Rocky und sagt: „Ich bin stolz auf dich“. „Du hast beide Seiten gezeigt. Eine schöne Ballade, vorher was sehr Schwieriges. Du gehörst schon die in diese Kategorie „Wunderkind“, und so was lassen wir natürlich hier weiter“, lobt Dieter. Ricky hat es in die nächste Runde geschafft.

Zu Sylvies Freude: Badewannen-Akrobatik aus Hannover beim Supertalent

„Ich bin in Hannover als Turner aufgewachsen und habe dort Wettkämpfe gemacht. So bin ich beim Varieté gelandet“, erzählt David O’mer (37). 2002 folgte sein erstes Engagement in Berlin, wo er sich inzwischen heimisch fühlt: „Ich habe meine Base in Berlin, da sind meine Familie und Freunde. Aber eigentlich treibt es mich immer dahin, wo es Arbeit gibt.“ Derzeit hat David ein Engagement im Caesar’s Palace und ist dafür vor knapp drei Jahren nach Las Vegas gezogen. Wenn er seinen Kopf frei bekommen will, fährt der 37-Jährige zum Fallschirmspringen in die Wüste Nevadas. „Ich fühle mich wohl, wenn das Blut kocht und das Adrenalin pumpt“, lacht David. Am Samstag zeigt er eine elegante Strapaten-Akrobatik in der Badewanne und bietet damit vor allen Dingen Der Dame in der Jury was für’s Auge: „Ein Hammer-Körper!“ so Sylvie Meis.

Sylvie Meis ist von David O´mers Performance begeistert – einer Badewannen-Akrobatik-Nummer. Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorow

„Man muss wirklich sagen: Das ist keine Strafe, dich anzuschauen. (Bruce: Du findest bestimmt noch einen Mann, bevor die Show vorbei ist. Sylvie: Naja, wer weiß…) Eine perfekte Mischung, die perfekte Musik dazu, dann auch noch so ein Hammer-Körper, kein Wunder, dass du in Vegas bist. Toll, dass du bei uns bist“, schwärmt Sylvie. „Das war eine brillante Show mit vielen tollen Elementen, die ich noch nie gesehen habe. Es war der Hammer“, findet auch Bruce.

Von RND

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