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Fernsehen Doku und Fiktion: So sieht in der Serie „Mars“ eine Reise zum Roten Planeten aus
Nachrichten Medien Fernsehen Doku und Fiktion: So sieht in der Serie „Mars“ eine Reise zum Roten Planeten aus
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10:31 12.10.2018
Die sechsteilige Serie, die ursprünglich vom US-TV-Sender National Geographic entwickelt wurde, ist in Deutschland ab 16.10.2018 beim Fernsehsender Welt zu sehen. Quelle: National Geographic/Welt/dpa
Berlin

Er schimmert gelegentlich rötlich an unserem Nachthimmel. Ob es auf dem Mars irgendeine Form von Leben gibt, ist bislang unbekannt – im Juli 2018 entdeckten Wissenschaftler erstmals Wasser in flüssiger Form auf dem Nachbarplaneten der Erde.

Bislang hat noch kein Mensch jemals einen Fuß auf ihn gesetzt. Doch das soll sich in naher Zukunft ändern, wie die sechsteilige Doku-Fiction-Serie „Mars“ zeigt, die ursprünglich vom US-TV-Sender National Geographic entwickelt wurde. Sie ist in Deutschland ab kommenden Dienstag (20.05 Uhr) beim Fernsehsender Welt zu sehen.

Doku und Fiktion: „Mars“ verbindet beides

2033: Von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus startet eine Besatzung von sechs Astronauten mit ihrem Raumschiff eine siebenmonatige und von der Erde aus überwachte Reise ins Ungewisse – sie wollen die ersten Menschen sein, die den Mars betreten. Zur Mannschaft gehören Hana Seung, dargestellt von der südkoreanischen Musikerin und Schauspielerin Jihae, Javier Delgado (Alberto Ammann), Amelie Durand (Clémentine Poidatz), Marta Kamen (Anamaria Marinca) und Robert Foucault (Sammi Rotibi). Als die „Daedalus“ in die Marsatmosphäre eintritt, versagt allerdings ihr Landesystem.

Bei der Rettung der Besatzung verletzt sich der Kommandant Ben Sawyer (Ben Cotton) schwer. Die Landung erfolgt 75 Kilometer vom geplanten Basislager entfernt, die Mannschaft muss sich zu Fuß durch das unwirtliche Wüstengelände schlagen. Alle sechs Beteiligten bekommen es mit den psychosomatischen Folgen von radioaktiver Strahlung, fehlender Schwerkraft und völliger Isolation zu tun. Sie versuchen, ein neues Zuhause zu errichten, kämpfen aber mit allerlei Unwägbarkeiten – und könnten bei dieser Mission ums Leben kommen.

Doku-Serie „Mars“ basiert auf einem Buch

Die sechsteilige US-amerikanische TV-Dokumentations-Reihe stammt unter anderem von Ron Howard und Brian Grazer. Sie basiert auf dem Buch „How we’ll live on Mars“ von Stephen Petranek (2015), das in Deutschland unter dem Titel „Unser Leben auf dem Mars“ erschien. Gefilmt wurde in den USA, in der ungarischen Hauptstadt Budapest, Marokko und in der Antarktis. Regie führte Everardo Gout, der Soundtrack stammt von Nick Cave und Warren Ellis. Die Serie bietet zahlreiche Rückblicke auf das Jahr 2016, auf diverse Apollo-Missionen und gibt Ausblicke auf die Zukunft – auch aus der Sicht von Wissenschaftlern, Visionären und des Autors der Buchvorlage.

Von dpa / RND

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