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Kultur „Wir sind der letzte Pfeiler“
Nachrichten Kultur „Wir sind der letzte Pfeiler“
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13:28 29.04.2017
Tote-Hosen-Sänger Campino Quelle: dpa
Berlin

Begrüßung per Handschlag bei der Musikvideo-Plattform Vevo Germany in Berlins Rosenthaler Straße. „Alles gut bei dir?“ fragt Sänger Campino (54). Es gibt die Toten Hosen immer noch nach all den Jahren, Campino sieht die Band deshalb augenzwinkernd als eine „Laune der Natur“. Der Albumtitel ist Programm.

Eine „Laune der Natur“ ist etwas, dass es eigentlich nicht geben dürfte oder das zumindest deutlich von der Norm abweicht. Was steckt hinter dem Titel des neuen Toten-Hosen-Albums?

Den haben wir der Platte mit einem zwinkernden Auge verpasst. Als „Laune der Natur“ sehen wir uns selber. Weil wir nach all den Jahren noch dastehen und uns des Lebens erfreuen. Außerdem spielten im Laufe des Schaffungsprozesses dieses Albums Naturerscheinungen ständig eine Rolle: „Urknall“. „Unter den Wolken“, oder der Titelsong.

Es ist erstaunlich persönlich geworden: Liebeslieder, Liebesendzeitlieder, Trauer um verlorene Freunde, Düsseldorf-Lieder. War das der Plan von Anfang an?

Nein, so etwas fällt uns immer erst am Schluss auf. Vor zwei Jahren haben wir angefangen, uns immer mal wieder locker zu treffen, um neue Lieder zu schreiben. Vor etwas über einem Jahr wurde es arbeitsintensiver. Und vor neun Monaten sind wir dann so richtig auf Tauchstation gegangen und waren jeden Tag mit unseren Aufnahmen beschäftigt. In dieser Phase fallen dann viele Sachen durch den Rost, von denen du am Anfang gedacht hast, sie würden ein wesentlicher Bestandteil des Albums werden. Wir haben versucht, eine große Bandbreite zu liefern, musikalisch wie auch textlich, aber ich muss zugeben: Von einer Ausgeglichenheit kann keine Rede sein. Tod und Vergänglichkeit spielen auf „Laune der Natur“ eine riesige Rolle, was natürlich mit dem Tod unseres Managers Jochen (Hülder) und unseres früheren Schlagzeugers Wölli zu tun hat.

Albumkritik – Die Toten Hosen: Laune der Natur

Es gibt die Toten Hosen immer noch, Campino sieht die Band deshalb augenzwinkernd als eine „Laune der Natur“. Der Albumtitel ist schon mal Programm. Aus versteckten Reggaesounds, Kraftpop und Hardrock-Riffs – nicht eingeengt vom Schmäh der wahren Punks – entstand das wohl persönlichste Album der Hosen. Eine Albumkritik.

Politik spielt auch eine Rolle, aber nicht so sehr wie man das angesichts des turbulenten Weltgetriebes erwartet hätte.

Es ist aber so, dass es gerade in dieser wackeligen Zeit nicht auch noch ein Tote-Hosen-Lied braucht, das sagt, wie blöde Trump ist oder was wir von Erdogan halten. Es bringt nichts, in den Chor einzufallen, in dem man uns eh verortet mit einem Lied, das man genau so von uns erwartet. Ein weiteres Antinazi-Lied von den Hosen wäre zwar nett, aber es müsste schon einen neuen Aspekt aufweisen, um eine Berechtigung zu haben.

„Unter den Wolken“ immerhin ist ein Mutmachsong für alle politisch Erschütterten.

Das hoffe ich. Es ist auch eine Anspielung auf „Über den Wolken“ und bezieht sich ständig darauf. Reinhard Meys Lied war zu seiner Zeit in den Siebzigern ja so etwas wie die inoffizielle Hymne der Bundesrepublik, vielleicht auch der DDR – ein Träumen von einem Leben ohne Mauern und Grenzen, frei zu sein von dieser Enge der zwei Staaten, die uns so beklommen gemacht hat. Im Grunde ist unser Song nur eine Weiterführung: Wir brauchen uns gar nicht fragen, wie es da oben wohl ist, wir müssen mit dem Leben unter den Wolken zurechtkommen und wir müssen aufpassen, dass wir uns das, was wir uns über lange Zeit erarbeitet haben, unser Europa, nicht wegnehmen lassen.

Als wir uns 2015 zuletzt trafen, war noch Willkommenskultur. Wie fühlen Sie sich in der völlig veränderten Welt von 2017?

Die Stimmung hat sich verhärtet, die Gesellschaft ist tiefer gespalten als noch vor ein paar Jahren. Zwar ist es nach wie vor für viele sehr unangenehm, dass Flüchtlinge ertrinken, aber man möchte um jeden Preis verhindern, dass die Zahl der Flüchtlinge in Europa zunimmt. Dass dieses Europa ein ganz fragiles Konstrukt ist, ist uns heute sehr viel klarer. Mit dem Brexit fühlten sich andere Separatisten und fremdenfeindliche Fraktionen bestärkt. Man sieht ja, wer den Briten dafür gratuliert. Erstaunlich, wie sich diese im Grunde spalterischen, nationalistischen und rechtsextremen Strömungen zu einer nebulösen internationalen Fraktion zusammenfinden. Und dass sie einen angeblich gemeinschaftlichen Geist heraufbeschwören, der real gar nicht existiert. Weil diese Raubtiere, wenn sie erst mal alle in der ersten Reihe säßen, übereinander herfallen würden.

Wenn es eng wird, geht es richtig ab: Die Toten Hosen bei einem ihrer berühmt-berüchtigten Wohnzimmerkonzerte im April in Wien. Quelle: APA

Wie sehen Sie Deutschland 2017?

Erstaunlich. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Deutschland zurzeit für Stabilität steht und für eine gewisse Ruhe. Wir sind der letzte Pfeiler, der versucht, das Ganze noch zu halten. Das empfinde ich als etwas Schönes. Wenn ich Menschen aus England oder Amerika treffe, dann sind die beeindruckt von der Position, die die Bundesrepublik gerade einnimmt, und auch von der Regierung, wie sie Haltung zeigt.

Wird Ihnen nicht trotzdem manchmal mulmig, über die Welt, in die Ihr Sohn (13) hineinwächst?

(seufzt) Naja, am Ende muss man‘s dann auch sachlich sehen. Wenn dieses Konstrukt Europa zerfällt, dann haben die Architekten Mist gebaut, dann war das Gebäude einfach nicht gut genug. Man muss dann einfach nüchtern werden. Ich persönlich finde, es wäre ein großer Verlust für uns alle, wenn die Schlagbäume wiederkämen, wenn die Menschen wieder getrennt würden.

Bewirken Trump, Brexit, Nationalismen, Rechtsrucke eine Wiederkehr des Protestsongs?

Was musikalischen Protest angeht, spielt sich in Deutschland gerade vieles im HipHop ab. Dort ist die Flamme. Es ist gut dass Künstler dort politisch und gesellschaftskritisch Stellung beziehen. In der Pop- und Rockmusik hab ich derzeit eher die Befürchtung, dass es einen wahnsinnigen Respekt gibt vor Shitstorms und Internet-Mobbing. Dass viele sagen, bevor ich etwas raushaue, was als unangenehm empfunden wird, halte ich mich lieber zurück. Wir haben in der Bundesrepublik aber auch eine Regierung, die gerade nicht als feindliche Seite auszumachen ist. Das war für uns in den Achtzigerjahren anders. Hätten wir jetzt ein Szenario, in dem die AfD sehr weit vorne liegen würde, oder sogar in Regierungsverantwortung kommen könnte, dann wären die ganzen Künstler sofort da – da bin ich mir sicher.

Wenn man sich früher im Konzert mit Botschaft ans Publikum wandte, waren alle Punkrockfans d’accord. Heute haben die Toten Hosen ein Massenpublikum. Hat man da mit politischen Ansagen Probleme?

Ich glaube, wir sind einer gewissen Gruppe von Menschen schon immer wahnsinnig auf die Nerven gegangen. Die wollen schon lange, dass wir unsere Fresse halten. Wenn ich mich daran erinnere, wie es war, als wir das Lied „Sascha“ herausgebracht haben –das zog Bombendrohungen bei den Radio- und Fernsehsendern nach sich, Telefonterror ohne Ende, meine Eltern wurden bedroht, es wurde ständig anonym angekündigt, dass irgendwelche Überfälle auf unsere Konzerte stattfinden würden. Und die Republikaner verklagten uns wegen Volksverhetzung (lacht). Wenn es das Internet gegeben hätte, der Shitstorm wäre beispiellos gewesen. Der Hass der war also früher auch schon kräftig vorhanden, man sieht den nur heute besser, weil es viel einfacher ist, sich in den entsprechenden Foren zu Wort zu melden.

Provozieren Sie noch gerne?

Wir definieren uns nicht darüber, anecken zu wollen. Es geht darum, eine Meinung zu haben, die man vertritt, die man auch kundtut, wenn man bedroht wird. Das ist ja aber eher Zivilcourage, die man von jedem Bürger im Lande erwarten sollte. Natürlich haben wir einen gewissen Bekanntheitsgrad. Dadurch verbreiten sich politische Statements von uns schneller und weiter . Wenn ich heute in einer Fernsehsendung sitze und was gegen Rechts sage, dann kann ich mir sicher sein, dass im Internet direkt Hunderte Sprüche auftauchen, „Ihr seid der letzte Dreck“ oder „Hätte ich bloß nicht eure letzte CD gekauft, ihr seid für mich gestorben.“ Aber was soll‘s? Da müssen alle durch, die sich äußern.

Die Hosen hatten immer Mut. 2015 ist die Band im 40-Seelen-Nazidorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten, beim Festival „Jamel rockt den Förster“ des Künstlerehepaars Lohmeyer, das in der „national befreiten Zone“ demokratische Stellung hält. Wie war das?

Ich wüsste nicht, ob ich die Energie hätte, mein Leben diesem Kampf unterzuordnen, täglich diesen Hass zu spüren, so wie das dort die Lohmeyers tun. Diese Menschen setzen ein Zeichen für uns alle. Das Beklemmende war, zu sehen, dass solche Flecken wie Jamel mitten in Deutschland vor sich hinblühen können und es keine juristische Möglichkeit gibt, so ein Konstrukt zu brechen. Da stehst du fassungslos vor einem Wegweiser in Richtung Braunau am Inn, Hitlers Geburtsort…

Haben Sie sich richtig umgesehen in Jamel?

Das Problem war, dass unglaublich viel Presse versammelt war und auch das Fernsehen mit einigen Kameras. Ich wollte nicht, dass es in so einer Situation zu einer offenen Konfrontation kommt oder einem hitzigen Wortwechsel.

Als Sie weggefahren sind, hatten Sie Angst um die Lohmeyers?

Solche Gedanken hat man. Man denkt: Was wird kommen, wenn sich die öffentliche Aufmerksamkeit wieder wegdreht. Wir sind den Lohmeyers aber weiterhin verbunden. Durch unsere Büros helfen wir ihnen mit unserer Logistik bei der Durchführung ihrer Festivals. Reden mit anderen Bands darüber, dass es gut ist, dort zu spielen. Die Lohmeyers wissen, dass sie bei uns anrufen können, wenn sie Hilfe brauchen.

Wo bleibt das große deutsche Über-Festival aller Musikgenres und Popularitätsgrade für Toleranz und gegen Fremdenhass? Es ist seit anderthalb Jahren überfällig.

Auch hier gilt, dass sich eine ganze Menge Leute im Geschäft zu so einem Schritt gerade nicht durchringen können. Sie fragen sich: „Wie käme ich aus so einer Nummer raus: würde ich cooler dastehen oder würde man uns belächeln?“ Über seinen Schatten zu springen und gemeinsam mit anderen Bands zu arbeiten, um für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, das bringen leider nicht so viele fertig wie man sich das vielleicht vorstellt.

Großes Scheinwerferlicht: Die Toten Hosen spielten am 6. April bei der 26. Verleihung des Musikpreises Echo. Quelle: dpa

Die Hosen standen in den Achtzigerjahren als Punks doch auch mit den klassischen Deutschrockern gegen die Wiederaufbereitungsanlage auf der Bühne.

Für solche Aktionen war das eine gute Zeit. Wie es sich heute verhält, das habe ich erlebt, als Bob Geldof für sein Band-Aid-Projekt 2014 eine deutsche Variante anstieß. Abgesehen vom letztendlichen Erfolg, hat man versucht, uns lächerlich zu machen und das Ganze zu einem Witz herunterzuziehen. Seltsam, dass es daraufhin niemanden interessiert hat, dass über fünf Millionen Euro im Kampf gegen Ebola gesammelt wurden, dass damit Schulen gebaut wurden, in denen Hunderte von Kindern, die ihre Eltern durch Ebola verloren haben, aufgefangen wurden. Und niemand von den Zynikern von damals würde heute zugeben: „Ich hab damals zwar einen dummen Spruch gemacht, aber letztendlich ist die Sache vom Ergebnis her leider doch okay.“

Trotzdem bleibt Gutes tun etwas Gutes. Und – Zyniker egal – ein Festival wäre klare Kante.

Es wäre nur eine Möglichkeit von vielen. Sie haben natürlich Recht. Und als dann Post aus Sierra Leone kam, mit einem Foto von einer Schule und allen Schülern davor und darunter stand „Danke. Dies ist mit Euren Geldern geschafft worden“ - dann war das auch ein gutes Gefühl. Allerdings ist uns klar, dass wir mit dieser Philosophie konservativ sind und einfach aus einer anderen Denkschule kommen.

Apropos konservativ: Im neuen Hosen-Song „Urknall“ geht es um die Sehnsucht nach dem Bolzplatz der Kindheit. Sehnsucht nach der alten Punkhauptstadt Düsseldorf findet sich auch in „Wannsee“, Wie viele Jahre“ und „ICE nach Düsseldorf“. Ist das Ironie oder nostalgischer Ernst?

Es geht nicht darum, sich zurückzuwünschen zu den Zeiten der Opel-Gang oder wie man damals gewesen ist und gelebt hat. Das ist alles vorbei und gut verortet. Jedes Leben geht los, indem du dich von zu Hause abnabelst, dann indem du deine Stadt verlässt, dein Land. Du willst raus in die Welt. Wenn Du aber irgendwann auf einem dieser seltsamen Champagnerempfänge landest, merkst du schnell, wie leer und oberflächlich dieser Scheiß eigentlich ist. Uns geht es heute darum, zur Schlichtheit zurückzukommen, zum Wesentlichen.

Glamour adé?

Natürlich sind wir auf den Preisverleihungen gewesen, aber wir haben uns eigentlich nie wirklich wohlgefühlt und irgendwie gehören wir da auch nicht hin. Wir gehören nach Hause. Das ist ein Gefühl, das erst in den letzten Jahren so richtig in mir aufgestiegen ist, denn ich wollte ja auch immer raus aus Düsseldorf. Heute stelle ich fest, dass ich mich bei meinen Wurzeln wohlfühle. Dort sind meine alten Schulkameraden, die mich anrufen und fragen: „Kommste am Sonntag zu den Rheinwiesen, wir spielen wieder Fußball?“ Ich mag den Klang der Sprachmelodie und dann weiß ich auch wieder, wo ich hingehöre.

Mit dem an „Laune der Natur“ angehängten Bonusalbum „Learning English Lesson 2“ gehen Sie mit den großen englischen Punk-Urvätern auch zurück zu Ihren musikalischen Wurzeln.

Es war uns klar, dass ein Coveralbum allein fünf Jahre nach „Ballast der Republik“ nicht reichen würde. So entschieden wir uns, die Scheibe als Nebenprojekt zu „Laune der Natur“ einzuspielen. Eine Fingerübung, bei der wir Spaß hatten, bei der wir uns austoben konnten. Es war wie ein Urlaub, in dem wir alte Freunde wie Bob Geldof oder Leitfiguren des Punk wie Jello Biafra trafen.

Sie waren großzügig, was die Bands auf Ihrer Platte betrifft. Damals auf den Schulhofdiskussionsrunden 1978 zählten Geldofs Boomtown Rats beispielsweise „nur“ zum New Wave und auch die Stranglers hatten ihre liebe Not, bei den waschechten Punkrockfans zu bestehen.

Ich sehe das anders. Ich könnte jetzt wie ein Schulmeister zu jeder Band erklären, warum die sehr wohl Punks gewesen sind. Die Boomtown Rats zum Beispiel waren mit ihrem späteren Werk natürlich in den New Wave geglitten und für die Punkfans nicht mehr interessant. Aber der Song „Lookin‘ After No. 1“ war die erste Punkrocksingle die bei „Top of the Pops“ gespielt wurde. Und die Stranglers haben unglaubliche B-Seiten hingelegt, wo es heftiger geraucht hat als bei so mancher Oi-Band. Sie waren eine toughe Truppe mit einem harten Fanmob, ähnlich wie Fußballhooligans - den Finchley Boys. Über die Stranglers haben noch nicht mal die Sex Pistols gelacht. Wer sich mit denen anlegte, hatte Probleme. Gitarrist Jean-Jaques Burnel hatte einen schwarzen Gurt und scheute nicht, das gelegentlich zu beweisen. In der harten Punkszene gab es niemanden, der sagte: „Die Stranglers sind alte Hippies“, nur weil sie ein Keyboard hatten.

Rocken auf einem Lastwagen gegen Rechts: Die Toten Hosen traten am 26. März 2017 bei einer Anti-Pegida-Demo in Dresden auf. Quelle: Dietrich Flechtner

Sie haben vor zwei Jahren gesagt, das Ende der Hosen sei schon in Sicht. Wie sehen Sie das heute, wo das Land Bands mit Haltung braucht?

Man muss sich darüber bewusst sein, dass das Ende in Reichweite ist, und wir werden von Jahr zu Jahr schauen, was geht. Letztendlich ist nicht so interessant, was das Land braucht oder nicht. Die Frage ist, ob man sich selbst noch die Energie zutraut, mit Überzeugung für eine Sache einstehen zu können. Diesen Moment, wo man nur noch ein Schatten seiner selbst ist und sein Programm nur noch verwaltet, den möchte ich nicht erleben. Wir haben genug erreicht, den Stolz zu haben, so etwas nicht machen zu müssen.

Die Zeiten ändern sich wie nie. Opel ist jetzt französisch. Was sagt die Opel-Gang dazu?

Als wir damals dieses Lied schrieben, ging es uns nie um die Marke sondern um eine grundsätzliche Philosophie von Mensch und Auto. Wie man seinen Wagen frisiert und daran rumschraubt, um das Maximale rauszuholen. Es war völlig egal, ob man einen VW scharfmacht oder am Ford Capri herumbastelt. Es ging um all die Leute, die von einem Porsche träumen, obwohl es vom Geld hier niemals reichen wird. . Kurzum, die Opel-Gang sagt: Wir halten uns da komplett raus (lacht).

Von Matthias Halbig/RND

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