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Kultur “Star Wars – Die letzten Jedi“ und mehr DVD-Tipps
Nachrichten Kultur “Star Wars – Die letzten Jedi“ und mehr DVD-Tipps
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09:27 30.04.2018
Quelle: iStockphoto
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Hannover


Star Wars – Die letzten Jedi: Luke Skywalker (Mark Hamill) soll ran, alles in der “weit, weit entfernten Galaxis“ ist wieder so schlimm wie in seiner Jugendzeit. Das Imperium ist als „Erste Ordnung“ wiederauferstanden, die Rebellen sind unter Führung seiner Schwester Leia ins Hintertreffen geraten, und sein eigener Neffe Ben gibt unter dem Künstlernamen Kylo Ren die rechte Hand des Imperators Snoke.

Luke aber ziert sich. Er hat keine Lust mehr, die Lichtgestalt mit dem Lichtschwert zu geben. Was Luke der kühnen Rey (Daisy Ridley), die ihn zurückholen soll, zu sagen hat, ist: “Geh fort!“ Es lohnt sich nun aber, die Demokratie zu verteidigen, koste es, was es wolle. Und was Regisseur Rian Johnson – vielleicht auch dank des Trickfilm-Oeuvres des neuen “Star Wars“-Betreibers Disney – begriffen hat, ist, dass das Märchenland schon immer das Reich der starken Mädchen war.

Wohin man in dieser von Ridleys Rey angeführten Gender-Fantasy auch blickt, überall sind Frauen am Ruder. Und die weibliche Seite der Macht bekommt dem Film gut. Schaut man freilich auf das bittere Ende, müssen “Star Wars“-Fans diesmal wirklich tapfer sein.

Star Wars Quelle: Disney

Outlander, Season 3: Die Geschichte von Claires Zeitsprung im Steinkreis von Craigh Na Dun geht weiter. Und man muss sich – anders als in Science-Fiction-Serien – gar nicht mal groß mit dem Phänomen Zeitreise beschäftigen, denn im Fantasy-Genre ist alles so, wie es ist. Hoppla, schon wieder ein Zeitportal - keine Wissenschaft, eher so was undefinierbar Magisches. Das Handlungsmuster für den dritten Durchgang: Jamie (Sam Heughan) und Claire (Caitriona Balfe) zusammenzubringen, zu trennen, zusammenzubringen und so fort.

Die Frau aus der Gegenwart und der Mann aus dem 18. Jahrhundert sind einander die Lebensliebe und es reicht für Publikumszerstreuung doch wohl aus, Lebenslieben zu gefährden um sie alsdann wieder zu bestätigen, oder? Dazu gesellt sich die herzzerreißende Geschichte von Claires Ehemann Frank (Tobias Menzies), der sich in der Gegenwart der Nachkriegszeit schwer damit tut, nicht ihre Lebensliebe zu sein. Und es erfüllt sich das Schicksal der ebenfalls zeitreisefähigen Geillis (Lotte Verbeek), die glaubt, ihre Gabe sei von höherer Macht motiviert, diene dazu, einen Schotten auf Britannias Thron zu bringen, wozu ein Menschenopfer nötig sei. Klar, dass so jemand sterben muss, auch wenn damit eine starke Figur aus der Serie verschwindet (die in den letzten beiden Folgen von den Autoren allerdings kolportagemäßig misshandelt wird).

Romanze, Fantasy und Action verbandeln sich ein drittes Mal zu einem immer noch attraktiven Amalgam, das – mit etwas mehr schreiberischer Sorgfalt – das Zeug hätte, “Game of Thrones“ das Wasser zu reichen. Leider fehlt da am Ende doch noch ein Stück Genie, wenn sich die Serienmacher – besonders in der letzten Episode – nicht darauf verstehen, einen Cliffhanger zur vierten Staffel zu setzen. Stattdessen lösen sie auch alles zu früh in Wohlgefallen auf – mit dem wohl unwahrscheinlichsten (und albernsten) Kuss in der jüngeren TV-Geschichte.

Outlander, Season 3 Quelle: Sony

Twin Peaks, Season 3: Vor 27 Jahren war “Twin Peaks“ das Tor zu Amerikas Nachtseite. “Wer ermordete Laura Palmer?“ war schon bald nicht mehr die große Frage sondern wie David Lynchs höchst mysteriöser Thriller mit erfahrbarer Wirklichkeit zusammenhing, mit gängigen Erzählstrukturen. Familiendrama und Horrorfilm trafen sich in einer surrealen Gegenwelt, Gestalten wie der schöne, schrullige FBI-Agent Dale Cooper wurden zu Popkultur und die Mutter aller Qualitätsserien war und blieb der Gesprächsstoff der Stunde.

Am Ende aller Rätsel war da ein gewaltiges Mysterium, das Lynch gut zweieinhalb Dekaden später mit einer dritten Staffel auch nicht recht zu lösen bereit ist. Eine Inhaltsangabe verbietet sich, sie würde Platz fressen, den Leser verwirren und langweilen. Nur soviel: Waren die ersten beiden Staffeln Abstiege ins Albtraumland, ist der dritte Besuch in Lynchs TV-Universum, als würden die Protagonisten in einem Albtraum leben. Nie hat man solch scheinbar zusammenhangloses finsteres Gewese erlebt, das sich langsam zu einer Geschichte verdichten will und doch immer wieder auseinandertreibt.

Erst nach mehreren Folgen geht es zu den vertrauten Figuren zurück, die dem Betrachter indes keine Anker sind, sondern seine Ängste wachrufen, ihn destabilisieren und zerrütten. Wer die erste und zweite Staffel nicht kennt ist hoffnungslos verloren und kann sich der Faszination dennoch nicht entziehen. Jedes Wort, jeder Blick, jedes Bild an der Wand des Polizeichefs scheint bedeutsam. Bis dann gegen Ende doch wieder Laura Palmers Ableben in den Mittelpunkt rückt.

Twin Peaks, Season 3 Quelle: Universal

Turn – vierte Staffel: Amerikanische Revolution, vierte Runde. Es geht weiter mit dem tapferen Abraham Woodhull (Jamie Bell), der mit Hilfe seines Vaters einen Überfall auf den britischen Nachschub plant, bei dem sein Erzeuger von dem ruchlosen Colonel Simcoe (Samuel Roukin) erschossen wird. Rache treibt die neue Staffel an, zugleich das Bestreben General Washingtons, den Krieg zu beenden.

Nach vielen Schlachtfeldszenarien nehmen sich die Serienmacher ihrer Helden noch einmal an, lassen sie Familien gründen und alles gut für sie werden. Und so endet diese Geschichte des ersten amerikanischen Spionagerings. Wer “Turn“ nahm, um sich unterhalten zu lassen, der war gut bedient, auch wenn kaum eine der Figuren wirklich geeignet schien, sein bindungsfreudiges Zuschauerherz an ihn zu binden.

Wer aber zudem eine historisch akkurate Geschichte des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes wollte, der musste vorsichtig sein. In “Turn“ verliefen Lebensläufe anders, historische Ereignisse wurden so umdatiert, wie es den Serienmachern gerade in den Kram passte. Die amerikanischen Historiker schlugen die Hände über dem Kopf zusammen. Sie können jetzt damit aufhören – es ist vollbracht.

Turn – vierte Staffel Quelle: KSM

Paddington 2: Nein, Paddington ist nicht für den Brexit und allein wegen diesem knuffigen britischen Bär (eigentlich ist er ja Peruaner) würden wir das sich separierende Kingdom jederzeit wieder in Europas Reihen eingliedern.

Bei seinem zweiten Filmauftritt gerät der bei den Browns (Sally Hawkins, Hugh Bonneville) untergeschlüpfte, perfekt animierte Petz mit Schlapphut und Dufflecoat in den Verdacht, ein kostbares Pop-up-Buch gestohlen zu haben, dass er eigentlich hatte kaufen wollen, um es seiner Tante zum 100. Geburtstag zu schenken. Er gerät überdies an den falschen Richter, wird ins Gefängnis gesteckt und muss sich dort mit finsteren Knastis wie dem Küchenchef Knuckles (Brendan Gleeson) auseinandersetzen, der dann allerdings – wie überhaupt alle Gefangenen - einer von der Herz-aus-Gold-Sorte ist. Es gilt fürderhin den wahren Schurken zu überführen, einen überkandidelten Schauspieler (gespielt von einem höchst selbstironischen Hugh Grant).

Paul Kings “Paddington 2“ steht seinem Vorgängerfilm in nichts nach, ein urgemütlicher Wohlfühlfilm voller Britishness - mit vielen zauberhaften Momenten, süß wie die bunten englischen Kuchen oder Paddingtons Orangenmarmelade.

Paddington 2 Quelle: Studiocanal

Justice League: So lieb einem die ganzen Superhelden in den Comics der Kindheit waren und so sehr man sich auch ihrer zunehmenden Überzeugungskraft auf Leinwand und Bildschirm erfreute, so ist man inzwischen doch pappsatt von den Männern und Frauen in abstrusen Gewändern mit oder ohne Cape. Vor allem wenn sie in bunten Haufen durcheinanderpurzeln wie bei Marvels “Avengers“ oder jetzt bei DCs “Justice League“, die am Ende auch ihren Film bekommen musste.

Dass Gal Gadot als Wonder Woman mitspielt (überragender Auftritt in ihrem Solo-Film) ist so ziemlich das einzige Argument für eine Filmsichtung. Aber hier bleibt die Amazone blass, ist für “Superman Vs. Batman“-Regisseur Zack Snyder nur eine Frau in der zweiten Reihe. Snyder zeigt, wie sich nach dem Tod von Superman (Henry Cavill) die Gerechtigkeitsliga unter Batmans (Ben Affleck) Leitung in aller Ruhe zusammenfindet, um gegen einen Superschurken namens Steppenwolf (keinerlei Hesse- oder Peter-Maffay-Bezug) anzutreten. Gipfel der unfreiwilligen Komik: Das wirklich bizarre Kostüm von Aquaman (Jason Momoa).

Dass Supie nicht wirklich tot ist, weiß, wer DC und Hollywood kennt noch bevor er den Film in den DVD-Player legt. Und Snyder vermag auch sonst an keiner Stelle zu überraschen. Weiterhin bleibt der Animationsfilm “Die Legende der Wächter“ von 2010 der letzte Beweis dafür, dass er sich prinzipiell aufs Geschichtenerzählen versteht. P.S.: Wir wollen Batman mal wieder alleine – und zwar wieder so schön düster wie damals bei Christian Bale und Christopher Nolan.

Justice League Quelle: Warner

Trommeln am Mohawk: John Ford erzählte 1939 zum ersten und einzigen Mal eine Geschichte aus der Zeit der Amerikanischen Revolution. In seinem ersten Farbfilm, der nun restauriert vorliegt, schickte der Meister des Wildwestfilms und der filmischen Americana Henry Fonda und Claudette Colbert als frisch verheiratetes Ehepaar von New York auf eine kleine Farm am Mohawk River, einem Nebenarm des Hudson, an dem einst auch Fondas Familie gesiedelt und gekämpft hatte.

Es ist die Zeit, in der die Briten Truppen übers Meer schicken, um mit den Unabhängigkeitskämpfern aufzuräumen, die ortsansässigen Indianer sich mit den verschiedenen Parteien verbünden und die Farmen brennen. Fords Film ist farbprächtig und bildschön von Kameramann Ray Rennahan in Szene gesetzt (der im selben Jahr “Vom Winde verweht“ bebilderte, für den er den Oscar bekam).

Gedreht in Utah, enstammt “Trommeln“ einer anderen Zeit, enthält den hemdsärmeligen, virilen Humor und das übersteigerte Pathos, die zu Fords Handschrift gehörten und heutigen Betrachtern eher wie Knallchargentum vorkommen. Auch das Bild der Native Americans ist unerträglich eindimensional: Auf der einen Seite der christianisierte, würdevolle Freund des Weißen Mannes, auf der anderen brandschatzende Trunkenbolde, heidnische Horden, die den Siedlern ans Leben wollen. Von der Aufarbeitung der Landnahme und der Entrechtung der indianischen Völker keine Spur.

Trommeln am Mohawk Quelle: Koch

Disney-Klassiker- Durchgang 5: 55 abendfüllende Zeichen- und Computertrickfilme gab es bisher aus dem Haus der Maus (die Filme aus der Pixar-Schmiede nicht eingerechnet). In einem fünften Durchgang werden nun also die letzten Elf in der “Classics“-Reihe wiederveröffentlicht.

Noch einmal muss sich “Bambi“ ohne Mama im Wald behaupten, noch einmal ist die gemobbte “Cinderella“ der Liebling von Mäusen, Vöglein und des schönen Prinzen, noch einmal braucht Bärchen “Winnie Puh“ Honig, um seinen schmalen Verstand anzuknipsen und noch einmal erlebt Donald Duck in Zeichentrick-Realfilm-Mix “Drei Caballeros“ Abenteuer in Mexiko. Die Katzensaga “Oliver & Co“ zählt zu den Flops der Studiohistorie, der “König der Löwen“ zu Disneys größten Erfolgen. “Fantasia 2000“ lässt der Fantasie der Zeichner völlig freien Lauf, in “Ein Königreich für ein Lama“ muss ein arroganter Inkaherrscher in Tiergestalt Demut lernen und in “Hercules“ tritt ein herrlich naiver griechischer Göttersproß gegen den Herrscher der Unterwelt an.

Die Filme “Ralph reichts“ über den streikenden (Schein-)Bösewicht eines Computerspiels und “Zoomania“ über eine Häsin vom Lande, die Polizistin in der Hauptstadt werden möchte, zeigen dann, dass sich Disney – nach einigen Anfangsschwierigkeiten – im CGI-Sektor gut neben Pixars Grandiositäten behaupten kann.

Disney-Klassiker- Durchgang 5 Quelle: Disney

Schneemann: “Schneemann“ ist ein Thriller, der zu einem Drama geworden ist und darüber das Kriminalkonstrukt aus dem Auge verloren hat. Ein Film über Familien und das fehlende Glück, über böse Arrangements, verzweifelte Mütter, verwerfliche Väter und verlorene Kinder, aus denen dann manchmal Mörder werden.

Thomas Alfredson, Regisseur des genialen Vampirfilms “So finster die Nacht“ und des rundum gelungenen Le-Carré-Agentenfilms “Dame, König, As, Spion“ hat Jo Nesbos Roman “Schneemann“ verfilmt, die Geschichte des desillusionierten Kommissars Harry Hole (Michael Fassbender), in dessen Osloer Revier Frauen verschwinden und seltsame Schneemänner auftauchen. Ein nie gefasster, jahreszeitlich aktiver und ziemlich grausamer Frauenmörder scheint wieder unterwegs zu sein. Weil 15 Prozent des Drehbuchs nicht verfilmt worden seien, so ließ Alfredson wissen, enstünden im Kopf des Zuschauers allzu viele Fragezeichen, die bis zum Ende hin nicht aufgelöst werden.

Dafür bekommt das Publikum ein wirklich exquisites Ensemble in diesem Film, den ursprünglich Martin Scorsese drehen wollte und bei dem er am Ende noch mitproduziert hat: Rebecca Ferguson, Charlotte Gainsbourg,Val Kilmer, J. K. Simons und Toby Jones und die großartige Sofia Helin aus der Serie “Die Brücke“ werden geradezu verschwenderisch eingesetzt, manche in Mikrorollen. Tipp: Beim nächsten Mal 100 Prozent des Skripts umsetzen.Das machen die meisten so.

Schneemann Quelle: Universal

High Society: Zwei ziemlich doofe Krankenschwestern palavern ein wenig rosaroten Krankenschwesternstuss und wissen am Ende ihres Smallesttalks nicht mehr, aus welcher Schale sie welches Baby genommen hatten. Schon sind zwei Mädchen vertauscht und wachsen am entgegengesetzten Ende des sozialen Spektrums auf. Bis die Sache auffliegt und das unterprivilegierte Gör Aura (Caro Cult) zu der begeisterten, superreichen Beatrix von Schlacht (Iris Berben) zieht, während die empörte, zur Ziehtochter degradierte Annabelle (Emilia Schüle) bei der armen Carmen Schlonz (Katja Riemann) unterschlüpft, die einer dysfunktionalen Familie vorsteht und mit Vorliebe gegen die Ungerechtigkeiten der Welt demonstriert.

Eine einigermaßen vergnügliche Verwechslungskomödie aus einem Märchenland mit dezentem Deutschlandbezug bricht sich Bahn. Katja Riemann ist mit Unterschichtenpony kaum zu erkennen, aber köstlich wie selten, Iris Berbens: “Wer Geld hat, hat auch Brüste“ ist der Merksatz zur als Selbstbestimmung missverstandenen körperlichen Fremdoptimierung der Frau.

Die Botschaft “Geld ist gut, Charakter ist besser“ kennen wir freilich aus einer Legion Filme, der “Citizen Kane“-Wink ist zwar witzig, die “Fifty Shades“-Bezüge aber hätte Regisseurin Anika Decker sich komplett schenken können. Blöde Filme zitiert man nicht. Der andere Streifen dieses Namens ist jedenfalls besser, der alte Hollywoodschmonz mit Grace Kelly, in dem Satchmo “High Society“ singt.

High Society Quelle: Warner

Doctor Thorne - Miniserie: Wir finden uns anno 1836 ein, im Jahr vor dem Beginn des viktorianischen Zeitalters, als ein zorniger Mann einem blasierten Mitbürger, der seiner Schwester Schande bereitet hat, das Lebenslicht ausbläst. Zwanzig Jahre später ist Mary (Stefanie Martini), das Kind des Toten, bei dessen Bruder zu einer liebreizenden jungen Frau herangewachsen, allein verhindert ihre Mittellosigkeit eine gute Vermählung.

Der Neffe der adeligen – und in aller Verschwiegenheit ruinierten - Greshams, Frank (Harry Richardson), ist bis über beide Ohren in Mary verliebt, soll aber standesgemäß mit einer amerikanischen Großerbin (Alison Brie) vermählt werden. Zu Marys Glück und des romantisch gesinnten Zuschauers erwartungserfüllender Unterhaltung setzt der titelgebende Doctor Thorne alles daran, Mary zu Vermögen und Lebensglück zu verhelfen.

Tom Hollander spielt die Hauptrolle in der kulissen- und kostümschönen Verfilmung von Anthony Trollopes Roman. Der Trollope-Fan Julian Fellowes, berühmt als Macher von “Downton Abbey“, hat daraus ein einigermaßen charmantes Stück historisierendes Britfernsehen gefertigt, gefüllt mit einer Traube nüchterner, knorriger, hochfahrender, kluger, bornierter, verdorbener, hartherziger und engelsgleicher Briten. Nicht zu vergleichen allerdings mit der “Abbey“-Klasse.

Doctor Thorne Quelle: Universal

Von Matthias Halbig

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