Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Kultur Köstliche Binoche: „Wie die Mutter, so die Tochter“
Nachrichten Kultur Köstliche Binoche: „Wie die Mutter, so die Tochter“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 13.09.2017
Das Leben ist nicht immer rosarot: Mado (Juliette Binoche) auf ihrem heiß geliebten Moped. Quelle: Foto: Prokino
Hannover

Regisseurinnen mit Frauenthemen haben in Frankreich Konjunktur – und das ganz ohne Quote. Nach „Das unerwartete Glück der Familie Payan“ über eine späte Schwangerschaft, geht jetzt Noémie Saglio, seit ihrer TV-Serie „Connasse“ Expertin für aktuellen französischen Humor, das Thema an. Leider eine Spur derber.

Die Geschichte startet gut, wenn die gestresste Ehefrau sich über ihre Mitbewohnerin ärgert, die nächtens angesäuselt ins Bett fällt – denn das ist ihre Mutter. Avril (Camille Cottin), eine spießige 30-Jährige, erträgt die lebenslustige Mama Mado (Juliette Binoche) zähneknirschend, die mangels Job bei ihr wohnt, sich aushalten lässt und gern auf dem rosa Moped durch die Stadt rast.

Als Avril glücklich Nachwuchs erwartet, reagiert die immer noch postpubertäre Mado sauer. Sie befürchtet, wegen des Kindes ihre Bleibe zu verlieren. Und wird nach einem Quickie im Auto mit ihrem Ex-Gatten (Lambert Wilson) selbst noch einmal schwanger. Die Hormone spielen verrückt, zwischen Mutter und Tochter wachsen die Spannungen.

So richtig kommt die Sache nicht in Schwung, eine seltsam verjüngte Juliette Binoche und die penible Camille Cottin sind absurde Figuren, aber nie wirklich lustig und wenig glaubwürdig.

Von Margret Köhler / RND

Verstörend, chaotisch, unheimlich. Darren Aronofsky erkundet ein weiteres Mal die Abgründe der Seele. Javier Bardem und Jennifer Lawrence spielen in „Mother!“ (Kinostart am 14. September) ein Paar, mit dem es nicht gut ausgehen kann. Der Regisseur von „Noah“ und „Black Swan“ ist auf dem Terrain von Gruselfilmklassikern wie „Rosemarys Baby“ und „Shining“ unterwegs.

13.09.2017

Fleisch essen ist schlimm für die betroffenen Tiere, die Umwelt und die eigene Gesundheit. In der Dokumentation „The End of Meat“ (Kinostart: 14. September) versucht Regisseur Regisseur Marc Pierschel sein Publikum auf vegane Lebensweise einzuschwören. Zwischentöne fehlen dabei.

13.09.2017

Menschen mit Hypertrichose haben eine Fellbehaarung. Die norwegische Regisseurin Vibeke Idsoe erzählt in „Das Löwenmädchen“ (Kinostart am 14. September) die Geschichte eines Kindes, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dieser Fehlbildung heranwächst und mehr sein will als eine Jahrmarktsattraktion.

13.09.2017