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Kultur „Fluch der Karibik“-Reboot ohne Johnny Depp
Nachrichten Kultur „Fluch der Karibik“-Reboot ohne Johnny Depp
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09:32 26.10.2018
Wer könnte Captain Jack Sparrow spielen, wenn nicht Johnny Depp? Diese Frage müssen sich nun die Produzenten von Disney stellen. Quelle: dpa
Los Angeles

Er ist der schlechteste Pirat, von dem man gehört habt. Aber man hat von ihm gehört: Captain Jack Sparrows Kampf mit den geisterhaften Ungetümen des Meeres haben Disney allein mit dem ersten Film von „Fluch der Karibik“ 2003 ganze 570 Millionen Euro eingespielt. Insgesamt spülte die Reihe mit fünf Filmen über 14 Jahre lang vier Milliarden Euro in die Kasse von Disney. Nummer fünf, „Salazars Rache“, kam erst vergangenes Jahr in die deutschen Kinos.

Nun will Disney den ganzen „Fluch der Karibik“-Hype von Neuem starten. Mit einer Neuverfilmung. An Bord sollen laut Branchenmagazin „Deadline“ die Autoren der „Deadpool“-Filme, Rheet Reese und Paul Wernick, sein. Allerdings würden sich die Gespräche für den neuen Piratenfilm noch in einem frühen Stadium befinden.

Doch: Der Kapitän wird fehlen. Johnny Depp wird definitiv nicht noch einmal in der Rolle von Captain Jack Sparrow beim Reboot zu sehen sein. Das erzählte der Drehbuch-Autor der ersten Filmreihe, Stuart Beattie, der britischen „Daily Mail“. „Ich denke, Jack Sparrow wird sein Vermächtnis sein. Es ist der einzige Charakter, den er fünf Mal gespielt hat“, so Beattie. Für diese Figur werde er in der Erinnerung der Filmfans bleiben.

Johnny Depp prägte in Fluch der Karibik die Rolle von Captain Jack Sparrow – wie kann sie neu interpretiert werden?

Als durchgeknallter Captain Jack Sparrow stolperte Johnny Depp von der britischen Marine davon, legte sich mit seinen Ex-Piratenkollegen der Black Pearl an, versuchte eben jenen Fluch der Karibik aufzuheben und dabei unverschämt reich zu werden. Zu Hilfe kam ihm der rechtschaffene Schmied Will Turner, gespielt von Orlando Bloom, der beim Piratendasein nur mitmachte, um seine große Liebe Elizabeth, dargestellt durch die damals 18-jährige Keira Knightley, zu retten. Ihr böser Gegenspieler: der Piratenkapitän Hector Barbossa (Geoffrey Rush).

Wer die anderen Schauspieler ersetzen wird oder ob sie überhaupt ersetzt werden, ist noch nicht klar. Obwohl es Gemunkel gibt: Schließlich sagte Johnny Depp immer wieder, dass er sich bei der Interpretation seiner Rolle an Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards orientiert habe. Doch stand dieser für „Flucht der Karibik“ schon vor der Kamera: Im dritten Teil spielte er Captain Teague, den Vater von Jack Sparrow.

Ein wenig Kontinuität aber bleibt: Der Produzent von „Fluch der Karibik“, Jerry Bruckheimer, soll auch beim neuen Projekt mit an Bord sein. Wann der neue Film in die Kinos kommt, steht noch in den Sternen. Stuart Beattie, Drehbuch-Autor des Originals, sagte, dass er die Idee für „Fluch der Karibik“ bereits 1993 hatte – doch dauerte es zehn Jahre bis Disney den Film tatsächlich in die Kinos brachte.

Von Geraldine Oetken/RND

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