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Kultur Bonn und Bern zeigen Gurlitt-Nachlass
Nachrichten Kultur Bonn und Bern zeigen Gurlitt-Nachlass
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14:07 01.11.2017
Quelle: KEYSTONE
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Bern

Die Leiter und Kuratoren des Kunstmuseums Bern und der Kunsthalle in Bonn verwiesen darauf, dass die Präsentationen in einen historischen Gesamtkontext eingebettet sind auf dem aktuellen Forschungsstand zum „Kunstfund Gurlitt“. Die Kunstsammlung war vor mehr als fünfeinhalb Jahren beschlagnahmt worden. Der 2014 gestorbene Cornelius Gurlitt hat das Berner Museum zum Erben aller von seinem Vater zusammengetragenen Kunstwerke bestimmt.

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Pierre-Auguste Renoir (1841–1919), Landschaft bei Cagnes, O. J., Öl auf Leinwand, doubliert, 18,2 x 33,5 cm

Unter dem Titel „"Entartete Kunst" - Beschlagnahmt und verkauft“ werden in Bern (2. November bis 4. März) anhand von rund 150 Werken die politischen Vorgänge, die zur Diffamierung der Moderne führten, sowie die Verfemung und Verfolgung der betroffenen Künstler dargestellt. „Wir erzählen die Geschichte der "Entarteten Kunst" und ordnen sie in die Kampagnen gegen die Gegenwartskunst seit Ende des 19. Jahrhunderts ein“, sagte die Direktorin des Kunstmuseums, Nina Zimmer.

Bei der Bonner Ausstellung (3. November bis 11. März) liegt der Fokus unter dem Titel „Der NS-Kunstraub und die Folgen“ auf der Enteignung vor allem jüdischer Sammler. Gezeigt werden 250 Werke, von denen die meisten im Verdacht stehen, Raubkunst zu sein, oder die Herkunft noch nicht hinreichend zu klären war - darunter von Breughel, Beckmann und Dix.

Von RND/dpa

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