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Der Norden Zwei Menschen sterben nach Unfällen an Bahnübergängen
Nachrichten Der Norden Zwei Menschen sterben nach Unfällen an Bahnübergängen
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12:50 14.08.2017
Quelle: dpa (Symbolbild)
Osnabrück

Bei drei Unfällen an Bahnübergängen sind am Sonntag im Kreis Osnabrück zwei Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war am Nachmittag in Rieste ein Auto mit einem Zug der Nordwestbahn an einem unbeschrankten Bahnübergang kollidiert. Die zwei Jahre jüngere Ehefrau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

An dem Bahnübergang waren schon vor vier Jahren drei Menschen bei einem ähnlichen Zusammenstoß getötet worden. Weshalb das Auto von der Regionalbahn erfasst wurde, stand zunächst nicht fest.

Weitere Unfälle bei Dissen und in Badbergen

Wenige Stunden später kam es bei Dissen zu einem weiteren tödlichen Unfall an einem Bahnübergang, wie die Polizei am Montag mitteilte. Dabei kam ein 43-jähriger Roller-Fahrer aus Bad Rothenfelde ums Leben. 

Offenbar war der Mann kurz nach 19 Uhr trotz geschlossener Halbschranken an einem wartenden Auto vorbeigefahren, um daraufhin die Schranken zu umkurven. Daraufhin wurde der 43-Jährige von dem aus Richtung Osnabrück herannahenden Personenzug der NordWestBahn erfasst. Er starb noch an der Unfallstelle.  

Der Zugführer erlitt einen Schock, die Fahrgäste in der Bahn blieben unversehrt.

War tiefstehende Sonne der Grund?

Ebenfalls am Sonntagabend ist nach Polizeiangaben in Badbergen ein Motorrad mit einem Zug zusammengestoßen. Der Mann aus Kettenkamp war gegen 19.40 Uhr in Richtung Nortrup unterwegs und erkannte vermutlich aufgrund der tiefstehenden Sonne nicht die herabgelassenen Schranken am Bahnübergang, wie die Polizei mitteilte. 

Der 55 Jahre alte Fahrer wurde dabei schwer aber wohl nicht lebensgefährlich verletzt.

ewo/dpa

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