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Der Norden Zu einseitiger Unterricht? AfD Bremen geht gegen Lehrer vor
Nachrichten Der Norden Zu einseitiger Unterricht? AfD Bremen geht gegen Lehrer vor
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19:22 05.06.2018
Die Bremer AfD wirft einem Lehrer vor, die Schüler über die Partei zu desinformieren. Quelle: Symbolbild/dpa
Bremen

Die Bremer AfD hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen einen Lehrer der Hansestadt eingereicht. Die Partei wirft ihm vor, „die Schüler für seine politische Agenda einzuspannen“, wie die AfD am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite schrieb. Die Schulbehörde bestätigte den Eingang der Beschwerde. Weitere Angaben machte eine Sprecherin der Bremer Senatorin für Kinder und Bildung nicht und verwies darauf, dass es sich um eine Personalangelegenheit handle.

Der Lehrer thematisierte laut AfD im Unterricht eine Pressemitteilung eines AfD-Abgeordneten eines Bremer Stadtteils und machte dabei auf das Internet-Portal „AfD-Watch Bremen“ aufmerksam. Aus Sicht der AfD handelt es sich hierbei um ein „linksextremes Denunziationsportal“. Dies spreche Bände, meint der Landesverband.

SPD und Grüne kritisieren Verhalten

Die Bremer Grünen-Fraktion wertete die Dienstaufsichtsbeschwerde als Versuch der AfD, kritische Auseinandersetzung mit ihren Positionen im Unterricht zu unterbinden und Lehrkräfte einzuschüchtern. Dies sei inakzeptabel. Der AfD passe es offenbar nicht, dass ihr rechtes Weltbild und „ihre perfide Rolle bei der Spaltung der Gesellschaft offenkundig werden“, sagte Fraktionschefin Maike Schaefer.

Bremens SPD-Vorsitzende Sascha Karolin Aulepp betonte, es sei Aufgabe von demokratischem Politikunterricht, sich kritisch mit politischen Inhalten einzelner Parteien auseinanderzusetzen. Mit Blick auf die Hamburger AfD und deren Pläne für eine Lehrer-Meldeplattform gegen mutmaßliche Anti-AfD-Hetze in Schulen, sagte Aulepp: „Hier zeigt die AfD einmal mehr ihr wahres demokratiefeindliches Gesicht.“

Von RND/dpa

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