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Der Norden Zehn Jahre Haft wegen Totschlags an Rentnerin
Nachrichten Der Norden Zehn Jahre Haft wegen Totschlags an Rentnerin
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15:47 13.03.2017
Zehn Jahre Haft: Für den gewaltsamen Tod einer Rentnerin hat das Landgericht Osnabrückeinen 60 Jahre alten Mann wegen Totschlags verurteilt. Quelle: Symbolbild (Archiv)
Osnabrück

Für den gewaltsamen Tod einer Rentnerin aus Bad Rothenfelde hat das Landgericht Osnabrück am Montag einen 60 Jahre alten Mann wegen Totschlags zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht war zur Überzeugung gelangt, dass der Angeklagte sein 79 Jahre altes Opfer am 5. Februar vergangenen Jahres nach einem Streit in seiner Wohnung in Hilter erstickt hatte. Anschließend wickelte er die Frau komplett in Müllsäcke und verstaute die Leiche in seinem Auto.

Noch am selben Abend habe er sie in der Nähe eines Wanderparkplatzes in einem Waldstück bei Dissen verscharrt, sagte eine Gerichtssprecherin. Die Staatsanwaltschaft hatte auf Mord plädiert. Die Kammer habe aber weder ein Motiv noch das Mordmerkmal Heimtücke mit der notwendigen Sicherheit erkennen können. Die Behauptung des Angeklagten, er habe die Frau schon tot in ihrer Wohnung gefunden, und sie nur deshalb im Wald vergraben, weil er verschleiern wollte, dass er mit ihrer EC-Karte noch nach ihrem Tod Geld abgehoben hatte, habe die Kammer aufgrund mehrerer Widersprüche als widerlegt angesehen, so die Gerichtssprecherin. Der Verteidiger kündigte an, in Revision zu gehen.

Er hatte einen Freispruch gefordert. Die Polizei hatte im vergangenen Jahr mehrere Monate nach der vermissten Rentnerin gesucht. Ihr Wagen war zur Karnevalszeit in einem Parkhaus in der Osnabrücker Innenstadt gefunden worden. Die Leiche hatte erst Ende Juli ein Pilzsammler gefunden.

dpa

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