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Der Norden Zahl der Seehundwelpen erreicht Rekordwert
Nachrichten Der Norden Zahl der Seehundwelpen erreicht Rekordwert
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04:00 09.11.2017
Seehunde im Wattenmeer.  Quelle: dpa
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Wilhelsmhaven

  Noch nie wurden im Wattenmeer so viele Seehundwelpen gezählt wie in diesem Jahr. Im Juni seien 9350 Neugeborene erfasst worden, teilte das Gemeinsame Wattenmeersekretariat mit Sitz in Wilhelmshaven mit. Das seien 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Die neuen Zahlen zeigten, dass es den Seehunden insgesamt im Wattenmeer gutgehe. Seit 1974 werden die Tiere im Wattenmeer von den Niederlanden bis nach Dänemark jährlich gezählt.

Überrascht habe die Experten, dass die Zahl der erwachsenen Tiere im Vergleich zum Vorjahr nicht angestiegen sei, hieß es. Da in den vergangenen Jahren immer mehr Jungtiere registriert wurden, müsste es eigentlich mehr ausgewachsene Robben geben. Ein Grund dafür könnte sein, dass die erwachsenen Seehunde weitere Wege als bisher zurücklegen müssten, um Nahrung zu finden. Dazu könnten sie auch das Wattenmeergebiet verlassen. Ein anderer Grund könnte eine erhöhte Sterblichkeit unter den Jungtieren nach Abschluss der Zählflüge sein.

Allerdings weniger Seehunde in Niedersachsen

Die Entwicklung der Seehundsbestände variiere zwischen den Regionen: Während in Dänemark mit 38 Prozent und in Schleswig-Holstein mit 34 Prozent ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen sei, habe sich der Bestand in Niedersachsen und Hamburg um 16 Prozent verringert. In den Niederlanden wurde den Angaben zufolge ein leichter Rückgang um vier Prozent festgestellt. Im vergangenem Jahr sei es umgekehrt gewesen: Während im nördlichen Wattenmeer weniger Tiere erfasst wurden, stiegen die Bestände im Südwesten an.

Das Wattenmeer gehört seit 2009 zum Weltnaturerbe. Es ist die größte zusammenhängende Naturlandschaft Mitteleuropas steht damit gleichrangig auf der Unesco-Liste neben Naturschätzen wie dem Yellowstone-Nationalpark in den USA oder die Serengeti in Afrika. Es ist weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten und bietet mehr als 10.000 Tierarten, Pflanzen und Kleinstlebewesen einen einzigartigen Lebensraum.

Von epd

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