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Der Norden Hier können Sie einen Weltkriegsbunker kaufen
Nachrichten Der Norden Hier können Sie einen Weltkriegsbunker kaufen
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09:36 08.06.2018
Für Liebhaber: Am Sonnabend, 9. Juni, wird ein Weltkriegsbunker aus dem Jahr 1941 versteigert. Quelle: dpa
Wilhelmshaven

Fans ungewöhnlicher Wohnhäuser können am Sonnabend einen Weltkriegsbunker in Wilhelmshaven ersteigern. Der siebengeschossige oberirdische Rundbau aus dem Jahr 1941 soll bei der Sommerauktion der Norddeutschen Grundstücksauktionen AG in Rostock versteigert werden. Das Mindestgebot beträgt 19 000 Euro, wie die Auktionatoren mitteilten.

Das Grundstück, auf dem der Weltkriegsbunker steht, ist gute 1100 Quadratmeter groß und liegt zwischen Einfamilienhäusern und viel Grün. Quelle: dpa

In bestem Zustand ist der Stahlbetonbau mit einem Durchmesser von fast 17 Metern aber nicht. Die bis zu 4,80 Meter dicke Decke habe Risse und sei feucht, schreiben die Organisatoren im Auktionskatalog. „Insbesondere die oberen Etagen weisen Feuchtigkeitsschäden auf.“

Eine Elektroinstallation gebe es zwar, sie sei aber nicht funktionsfähig. Das Grundstück ist 1124 Quadratmeter groß und liegt zwischen Einfamilienhäusern und viel Grün.

19 000 Euro trotz feuchter Decke und kaputter Elektroinstallation: Der Weltkriegsbunkers aus dem Jahr 1941. Quelle: dpa

Der oberirdische Rundbunker mit kegelförmigen Dach hat zwei durch Prellwände geschützte Eingänge. Die Seitenwände sind etwa zwei Meter dick und auf dem Dach des Bunkers befinden sich Mobilfunkantennen. Für Kaufinteressenten außerdem spannend: Ein Energieausweis gemäß EnEV sei nicht erforderlich, heißt es auf der Website de Norddeutschen Grundstücksaktionen AG.

Insgesamt sollen bei der Auktion 50 Immobilien und Grundstücke aus ganz Norddeutschland unter den Hammer kommen, die meisten davon aus Mecklenburg-Vorpommern. Darunter sind etwa eine Gutsanlage auf der Insel Usedom, Wohn- und Ferienhäuser oder ehemalige Gebäude der Deutschen Bahn. Die Summe der Startgebote umfasst laut Katalog rund 1,5 Millionen Euro.

Wie lebt es sich eigentlich in einem Bunker? Lesen Sie hier warum Architekt Martin Heimeier einen Bunker zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut hat –und was er am Leben im Weltkriegsrelikt besonders schätzt.

Von dpa/RND/kb

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