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Städte melden großes Interesse an Briefwahl

Bundestagswahl Städte melden großes Interesse an Briefwahl

Elf Tage vor der Bundestagswahl haben sich viele Menschen in Niedersachsen für die Stimmabgabe per Post entschieden. Nach bisherigem Stand ist die Nachfrage in den größeren Städten im Vergleich zur vergangenen Wahl gestiegen.

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Umschläge für die Briefwahl bei der Bundestagswahl.

Quelle: dpa

Hannover. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa meldet etwa Hildesheim, dass bereits mehr als 12.000 der 77.000 Wahlberechtigten die Unterlagen beantragt hätten. Damit sei der Wert von 2013 schon erreicht.

In Osnabrück ist die Zahl der ausgegebenen Wahlscheine im Vergleich zu 2013 bereits überschritten. Nach Angaben der Stadt sind es dort rund 19.000 und damit etwa 2000 mehr als bei der vorherigen Bundestagswahl.

Der Trend zur Briefwahl lasse sich unter anderem mit den demografischen Veränderungen erklären, sagt der Braunschweiger Politikwissenschaftler Nils Bandelow. Ältere Wahlberechtigte seien unter Briefwählern überrepräsentiert, und ihr Anteil an der gesamten Wahlbevölkerung nehme zu. Bei jüngeren Menschen sei die Tendenz zur Briefwahl Ausdruck einer zunehmenden Flexibilisierung von Alltagsabläufen.

Die Wahlbriefe werden unter Verschluss gehalten und am Wahltag ab 15 Uhr geöffnet. Die Ergebnisse der Briefwahl sind dann bereits im vorläufigen Ergebnis enthalten.

lni

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