Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Schüler aus Niedersachsen erlebten Anschlag mit

Attentat in Barcelona Schüler aus Niedersachsen erlebten Anschlag mit

Schüler aus der Nähe von Osnabrück mussten den Anschlag in Barcelona hautnah miterleben. Jugendliche des Gymnasiums Oesede in Georgsmarienhütte seien am Donnerstag in ihrer freien Zeit auf „Las Ramblas“ unterwegs gewesen, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf den Schulleiter berichtete.

Voriger Artikel
Polizei fasst flüchtigen Sexualstraftäter
Nächster Artikel
Unbekannte fackeln Blitzer ab

Ein Polizist fordert Menschen am 17.08.2017 in Barcelona zum Verlassen der Flaniermeile Las Ramblas auf, nachdem ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast war. 

Quelle: dpa

Georgsmarienhütte. Als plötzlich ein Lieferwagen auf die Promenade fuhr, haben sich die Schüler in einem Café in Sicherheit gebracht.

3c00d190-83d6-11e7-8a9d-ecf16cf845db

Binnen weniger Stunden kam es in Spanien zu zwei Terroranschlägen. In Barcelona rissen Attentäter mit einem Kleinlastwagen mindestens 13 Menschen in den Tod, über 100 wurden verletzt. Im Badeort Cambrils erschoss die spanische Polizei fünf mutmaßliche Terroristen.

Zur Bildergalerie

Dass sich die kleine Schülergruppe während des Anschlags in Barcelona in der Nähe befunden hat, bestätigte die Sprecherin der Landesschulbehörde, Bianca Schöneich, der dpa. Niemand sei verletzt worden, sagte Schöneich. Schulleiter Ulrich Schimke sagte der Zeitung, Schüler und Lehrer standen während der gesamten Zeit des Anschlags in Kontakt. „Das waren für alle natürlich aufregende und belastende Stunden. Aber wenigstens hatten wir schnell Gewissheit, dass allen nichts passiert ist“, zitiert ihn die Zeitung.

Ein Problem für die Schüler sei gewesen, nach dem Angriff wieder zu dem Hotel nahe des Fußballstadions Camp Nou zurückzukommen: „Die Metro hatte den Betrieb eingestellt, und es war äußerst schwierig, überhaupt ein Taxi zu bekommen“, beschrieb Schimke. Die Erleichterung sei sehr groß gewesen, als die Gruppe gegen 22 Uhr wieder zurück war. Am Freitagabend wurden die 52 Schüler und 7 Lehrer wie ursprünglich geplant nach fünf Tagen wieder zu Hause in Niedersachsen erwartet.

Ein Attentäter war am Donnerstag in Barcelona mit einem Lieferwagen in die Fußgängerzone der Promenade „Las Ramblas“ gefahren. 14 Menschen starben, etwa 100 weitere wurden verletzt. Dem Auswärtigen Amt zufolge sind 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt worden.

Trauerbeflaggung in Niedersachsen

In ganz Niedersachsen ist Trauerbeflaggung angeordnet worden. Vor öffentlichen Gebäuden wie etwa der Staatskanzlei in Hannover wehten die Fahnen am Freitag auf halbmast, teilte die Staatskanzlei mit.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Der Norden
24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr