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Polizei erhält viele Hinweise nach Babyleichen-Fund

Knesebeck Polizei erhält viele Hinweise nach Babyleichen-Fund

Flugblatt-Aktionen, Befragungen, Facebook-Aufrufe: Die Polizei lässt nichts unversucht um Hinweise auf die Identität des Kindes zu erhalten, dessen Leiche am vergangenen Sonnabend in einer Plastiktüte auf einem Komposthaufen gefunden worden war. Noch ist unklar, ob das Kind bei der Geburt noch lebte.

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Zwei Polizisten stehen an der Stelle, an der ein totes Baby in einer Plastiktüte auf einer illegalen Müllhalde gefunden worden war.

Quelle: dpa/Philipp Schulze

Knesebeck. Nach dem Fund einer Babyleiche im Kreis Gifhorn sind bei der Polizei zahlreiche Hinweise eingegangen. "Wir haben viele Reaktionen auf unsere Flugblatt-Aktion und Befragungen erhalten", sagte Polizeisprecher Thomas Reuter am Mittwoch. Allein auf die Veröffentlichungen auf der Facebook-Seite der Polizei Braunschweig habe es inzwischen mehr als 40 000 Zugriffe gegeben. "Einige der Hinweise hören sich für die Ermittler vielversprechend an", sagte Reuter.

Am Samstag wird es eine Andacht (15.00 Uhr) für das tote Kind in der Knesebecker Friedhofskapelle geben. Die Beerdigung ist für den kommenden Mittwoch geplant. "Aufgrund der großen Betroffenheit in der Region rechnen wir jeweils mit vielen Trauernden", sagte Reuter. Teilnehmer einer Frühjahrsputz-Aktion hatten am vergangenen Samstag die Plastiktüte mit der schon stark verwesten Babyleiche entdeckt. Bisher ist unklar, ob das Kind bei der Geburt noch lebte. Es gibt keine Hinweise auf die Mutter.

dpa/lni

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