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Bekommt Niedersachsen bald einen neuen Feiertag?

Vorschlag der SPD Bekommt Niedersachsen bald einen neuen Feiertag?

Gute Laune beim Parteitag des SPD-Unterbezirks der Region Hannover. Der Mitgliederzuwachs und ein Antrag auf neuen Feiertag in Niedersachsen haben die Stimmung der Sozialdemokraten hoch gehalten. Nur ein Abschied sorgte kurzfristig für ein kleines Tief.

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Wenn es nach der SPD geht, ist am Weltfriedenstag am 1. September bald landesweit frei.

Quelle: Buck

Hannover. Gibt es bald einen neuen gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen? Wenn es nach der SPD geht, ist am Weltfriedenstag am 1. September bald landesweit frei. Ein entsprechender Antrag wurde Sonnabend vom SPD-Ortsverein Oststadt-Zoo beim Parteitag des Unterbezirks in Barsinghausen eingereicht – und befürwortet. „Eines der Argumente war unter anderem, dass Niedersachsen verglichen mit anderen Bundesländern die wenigsten Festtage hat“, sagt Christof Mahnel von der SPD. Außerdem sei mit Weltfriedenstag ein religionsübergreifender Feiertag im Ausblick.

Doch nicht nur die Aussicht auf einen neuen freien Tag hob die Stimmung. Der Schulz-Schwung sorgte auch beim Parteitag des Unterbezirks für gute Laune. „Die vielen neuen Mitglieder stellen die Ortsvereine vor eine Herausforderung. Diese gilt es zu meistern und die neuen Sozialdemokraten schnell einzuführen“, sagte Vorsitzender Matthias Miersch. Der Sozialdemokrat wurde mit 93,4 Prozent erneut zum Vorsitzenden des Unterbezirks gewählt. Der Frühling sei auch in der SPD ausgebrochen, ergänzte Ministerpräsident Stephan Weil.

Trotz der guten Laune wegen des Aufschwungs trübte dennoch ein Abschied die Stimmung: Nach drei Jahrzehnten tritt Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn nicht wieder zur Bundestagswahl an. In ihrer Dankesrede ermutigte die 68-Jährige ihre Kollegen angesichts des drohenden Populismus und Nationalismus stark zu bleiben. Außerdem kündigte Bulmahn an, sich nicht ausruhen zu wollen: „Ich werde an anderer Stelle weiter mitmachen."

Von Madeleine Buck

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