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1800 demonstrieren in Hamburg

Beginn der Proteste zum 1. Mai 1800 demonstrieren in Hamburg

Zu Beginn des 1.-Mai-Wochenendes haben am Sonnabend in Hamburg begonnen. Etwa 1800 linke Demonstranten haben zumeist friedlich demonstriert, aber es gab auch Bengalofeuer, einige Böller und ein brennendes Auto.

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1800 Menschen haben am Sonnabend in Hamburg demonstriert.

Quelle: dpa

Hamburg. Rund 1800 Anhänger der linken Szene haben zu Beginn des 1.-Mai-Wochenendes in Hamburg demonstriert. Die Demonstranten zogen am Samstagabend vom Schanzenviertel zum Hafen. Dort sammelten sie sich beim "Golden Pudel Club", der im Februar durch ein Feuer beschädigt worden war, zu einer Abschlusskundgebung. Die Demonstranten forderten den Wiederaufbau des Szenelokals. Auf Transparenten hieß es: "Burn to be alive". Anschließend wurde die Kundgebung offiziell für beendet erklärt.

Einzelne Gruppen zogen nach Angaben von Augenzeugen daraufhin wieder Richtung Schanzenviertel, begleitet von der Polizei. Die offizielle Kundgebung verlief nach Angaben der Polizei zunächst ruhig, dann sei es aber zu vereinzelten Böllerwürfen gekommen. Auch hätten sich Demonstranten vermummt und Bengalofeuer angezündet. In der Nähe des Hafenkrankenhauses ging ein Bundeswehrauto in Flammen auf. Der Brand konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die Demonstranten zogen auf ihrem Weg zum Hafen auch durch die Straße, in der Innensenator Andy Grote (SPD) wohnt, und skandierten ironische Grußworte.

Die Polizei hatte angekündigt, bei Ausschreitungen konsequent vorzugehen. Sie war auch mit der Reiterstaffel im Einsatz. Am Sonntagabend will die linke Szene erneut auf die Straße gehen. Dann lautet die Parole: "Klasse gegen Kasse - heraus zum 1. Mai!" Parallel zu den Protesten am Samstag gab es an der S-Bahnstation Sternschanze noch ein "Klassenfest gegen Staat und Kapital". Dort feierten nach Angaben der Polizei etwa 200 Menschen.

dpa

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