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Der Norden Terrorverdächtiger Salafist war vorher Neonazi
Nachrichten Der Norden Terrorverdächtiger Salafist war vorher Neonazi
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16:36 27.02.2017
Hinter dieser Tür lebte der vor einigen Tagen festgenommene Salafist. In seiner Wohnung fanden sich Utensilien zum Bombenbau. Quelle: dpa/Archiv
Northeim

Die für die Ermittlungen zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Celle wollte die Angaben zunächst nicht kommentieren.

Der terrorverdächtige Sascha L. war in der vergangenen Woche in Untersuchungshaft genommen worden. Bei ihm wurden Utensilien zum Bau einer ferngezündeten Sprengsatzes gefunden. Nach Polizeiangaben gab der 26-Jährige in seiner Vernehmung zu, dass er damit Polizisten oder Soldaten in einen Hinterhalt locken und in die Luft sprengen wollte.

Der in Deutschland geborene Mann war nach dpa-Informationen vor zweieinhalb Jahren aus Berlin nach Northeim gezogen. Der arbeitslose Mann hatte in der südniedersächsischen Kleinstadt ein eher unauffälliges Leben geführt. Er lebte von Sozialleistungen und bewohnte ein Ein-Zimmer-Appartement. Durch Straftaten sei er der Polizei nicht aufgefallen, hieß es. Wie die Fahnder auf seine Spur gekommen sind, wurde bisher nicht bekannt.

Die Polizei prüft derzeit unter anderem, ob Sascha L. Verbindungen zu anderen radikalen Islamisten hatte. Die Ermittlungen werden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft noch längere Zeit dauern.

dpa

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