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Der Norden Schufa erklärt Ostfriesin versehentlich für tot
Nachrichten Der Norden Schufa erklärt Ostfriesin versehentlich für tot
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16:50 04.01.2018
Die Schufa hat eine 61-jährige Ostfriesin irrtümlich für tot erklärt. Quelle: Inga Kjer/Symbolbild
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Ihlow

Nach einer Datenpanne hat die Wirtschaftsauskunftei Schufa eine 61 Jahre alte Ostfriesin aus dem Kreis Aurich irrtümlich für tot erklärt. Ursache sei eine Verwechslung gewesen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Donnerstag. Nach Medienberichten hatte die Ostfriesin ihren Stromanbieter wechseln wollen. Als dieser bei der Schufa Auskunft über die Kundin einholte, bekam er jedoch die Daten einer bereits gestorbenen Frau aus dem Nachbarlandkreis. „Es gab identische Merkmale beim Namen und Geburtsdatum“, erklärte Schufa-Sprecherin Sabine Bernstein.

Die Ostfriesin hatte sich nach der Ablehnung durch den Stromanbieter schließlich selbst an die Schufa gewandt und eine Übersicht ihrer Daten angefordert. Darin enthalten waren sowohl die korrekten Angaben zu ihrer eigenen Person als auch die falschen Informationen, die an den Stromanbieter gegangen waren – einschließlich der Todesmeldung.

„Das ist ein Einzelfall, der immer mal wieder passieren kann“, sagte Bernstein. Bei der Fülle von 813 Millionen Informationen und 380 000 Anfragen pro Tag seien Verwechslungen nicht auszuschließen. Die Schufa werde den Fall mit der Frau besprechen.

Auskunfteien wie die Schufa sammeln neben Namen, Geburtsdatum, Geschlecht, aktuellen und früheren Wohnorten auch Daten über Mahn- und Inkassoverfahren, Insolvenzen, Kontoeröffnungen, Verträge sowie Kredite. Weil es dabei immer wieder zu Namensverwechslungen und Missverständnissen kommt, können Verbraucher nach dem Bundesdatenschutzgesetz kostenlos abfragen, was über sie gespeichert ist. 

Von dpa

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