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Der Norden Droht der „Gorch Fock“ die Verschrottung?
Nachrichten Der Norden Droht der „Gorch Fock“ die Verschrottung?
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21:58 30.01.2018
Die Kosten steigen: Die „Gorch Fock“ in der Werft. Quelle: Foto: dpa
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Bremerhaven

Die Sanierung der „Gorch Fock“ könnte schon bald wieder ins Stocken geraten. Die Kosten für die Instandsetzung des Segelschulschiffes werden die zuletzt veranschlagten 75 Millionen Euro wohl deutlich überschreiten. Nach Informationen der „Kieler Nachrichten“ könnte die Summe auf mehr als 100 Millionen Euro steigen.

Wie die Bundeswehr bestätigte, gibt es von der Werft weitere Forderungen für die Fertigstellung der Arbeiten an dem 89 Meter langen Segelschulschiff. Die „Gorch Fock“ liegt seit Dezember 2015 auf dem Trockenen – erst in der Werft in Elsfleth (Kreis Wesermarsch), seit Januar 2016 in Bremerhaven.  

Zunächst war eine etwa halbjährige Liegezeit mit einem Investitionsvolumen von 10 Millionen Euro geplant gewesen. Im Januar 2017 gab Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dann grünes Licht für die große Instandsetzung. Kostenpunkt: 75 Millionen Euro. Jetzt bestätigte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, dass es auch bei dieser Summe nicht bleiben wird.

Seit Kurzem sei dem Bundesamt bekannt, dass die Werft für die weitere, zeitgerechte Instandsetzung einen finanziellen Mehrbedarf habe, teilte ein Sprecher der Behörde in Koblenz auf Anfrage mit. Zu konkreten Zahlen äußert sich das Bundesamt aber noch nicht. Die Nachforderung der Werft liegt jetzt im Ministerium und wird geprüft. Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet.

Beim Marinekommando bestätigte man die neue Lage. „Wir warten jetzt auf eine Entscheidung in Berlin“, so ein Marinesprecher. Dort plant man inzwischen erst für 2019 mit dem Segelschulschiff. Sollte von der Leyen das Projekt stoppen, käme das der Verschrottung der „Gorch Fock“ gleich. Da die Bark nicht schwimmfähig ist, müsste sie im Dock abgewrackt werden. Dies würde der Marine aber noch größere Probleme bescheren, da sie auf absehbare Zeit kein Schulschiff hat.

Von Frank Behling

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