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Der Norden Säuberung der Ems soll Millionen kosten
Nachrichten Der Norden Säuberung der Ems soll Millionen kosten
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09:10 12.03.2018
 Wolken ziehenüber die Ems in Ostfriesland.  Quelle: dpa
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Osnabrück

 Damit die Ems wieder ein sauberer Fluss wird, muss das Land Niedersachsen in den nächsten Jahren offenbar Millionen Euro ausgeben. Allein für den geplanten Umbau des Sperrwerks in Ostfriesland fielen geschätzte Kosten von insgesamt 46 Millionen Euro an, sagte Europaministerin Birgit Honé (SPD) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Die Hälfte davon wird ihren Angaben nach voraussichtlich das Land tragen, die restlichen 23 Millionen soll der Bund übernehmen.

Das Bauwerk soll laut dem Bericht eine Art Schlickbremse sein und 2022 seinen Betrieb aufnehmen. Bislang gelangt bei Flut mehr Schlick in den Fluss, als die Ebbe wieder hinausträgt. Der Bund gebe jährlich etwa 25 Millionen Euro aus, um die Fahrrinne freizubaggern, hieß es.

Weitere Investitionen sollen demnach über den Landeshaushalt finanziert werden. Sie sind in einem Masterplan zur Verbesserung der Wasserqualität der Ems niedergeschrieben. Er wurde vor gut drei Jahren beschlossen. Im vergangenen Oktober hatte das Amt für Regionale Landesentwicklung mitgeteilt, dass der Masterplan abgespeckt werde. So sollte ein Tidespeicherbecken bei Vellage im ostfriesischen Weener vorerst nicht gebaut werden.

Für 2017 und 2018 seien 7,1 Millionen Euro eingeplant gewesen, sagte Honé. „Wir werden jetzt mit dem Finanzminister über den finanziellen Rahmen für die nächsten Jahre verhandeln.“ Nach ihren Angaben hat sich der Zustand des Flusses bislang noch nicht verbessert. „Das ist in dieser kurzen Zeit aber auch noch gar nicht zu erreichen gewesen.“

Von dpa

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