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Der Norden Prostituiertenmord: Zeuge beschuldigt Bekannten
Nachrichten Der Norden Prostituiertenmord: Zeuge beschuldigt Bekannten
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13:12 26.06.2017
Der bisherige Angeklagte Matthias K. (r) und sein Rechtsanwalt. Nach einem Zeugenhinweis wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Nun soll ein neuer Tatverdächtiger im Landgericht Hildesheim aussagen. Quelle: Silas Stein/dpa
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Hildesheim

Im Prozess um den Tod einer Prostituierten hat ein Zeuge am Landgericht Hildesheim einen 29-Jährigen beschuldigt, der gar nicht auf der Anklagebank sitzt. Der 41-Jährige sagte am Montag aus, sein Bekannter habe die Prostituierte getötet. Er selbst habe im Auto auf dem Parkplatz, auf dem der Wohnwagen stand, gewartet und die Tat im November 2016 beobachtet. "Er hat mit dem Fuß auf der Kehle der Frau gestanden", berichtete der 41-Jährige.

Der 29-Jährige sitzt bereits in Untersuchungshaft, bestreitet aber, die Frau umgebracht zu haben. "Zu dem Tatvorwurf kann ich nichts sagen, das war ich nicht, da habe ich nichts mit zu tun", sagte er vor Gericht. Jedoch wurden DNA-Spuren von ihm unter den Fingernägeln der getöteten Prostituierten gefunden. "Das kann nicht sein, das kann ich mir nicht erklären", sagte der 29-Jährige. Er warf seinem Bekannten vor, zu lügen.

Zuerst Angeklagter wieder auf freiem Fuß

Angeklagt ist in dem Prozess ein 45 Jahre alter Ingenieur, der immer wieder seine Unschuld beteuert hatte. Er ist mittlerweile auf freiem Fuß, nachdem sich der Zeuge - zunächst anonym - gemeldet hatte. Die 40 Jahre alte Prostituierte war in ihrem Wohnwagen an der Bundesstraße zwischen Hildesheim und Peine erwürgt worden. Der bisherige Angeklagte hatte zugegeben, die Prostituierte aufgesucht zu haben, die Tat aber bestritten. Die Ermittler sahen jedoch Widersprüche in der Aussage des Mannes, zudem offenbarte er aus ihrer Sicht vermeintliches Täterwissen. Der 45-Jährige kam Mitte Dezember in Untersuchungshaft. Ende Mai begann der Prozess wegen Totschlags.

dpa

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