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Der Norden Plante Terrornetzwerk Anschläge auf Polizei?
Nachrichten Der Norden Plante Terrornetzwerk Anschläge auf Polizei?
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18:15 27.09.2017
In einem Konvoi wird der Angeklagte Abu Walaa zum Oberlandesgericht Celle gefahren. Quelle: Holger Hollemann/dpa
Celle

Das Netzwerk des Hildesheimer Salafistenpredigers Abu Walaa hatte nach Erkenntnissen der Ermittler Anschläge auf Polizeieinrichtungen ins Auge gefasst. Gespräche über solche Pläne seien in der Moschee des inzwischen verbotenen Deutschen Islamkreises Hildesheim geführt worden, sagte der Chefermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Nordrhein-Westfalen im Oberlandesgericht Celle.

Dort müssen sich der 33-jährige Iraker und vier Mitangeklagte wegen der Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrormiliz IS verantworten. Die Bundesanwaltschaft hält Abu Walaa für die zentrale Führungsfigur des IS in Deutschland. Mit den Mitangeklagten soll er junge Menschen islamistisch radikalisiert und in die IS-Kampfgebiete geschickt haben.

Seine für den Prozess entscheidenden Erkenntnisse gewann das LKA von einem Kronzeugen und einem Polizeispitzel, der in den engen Vertrauenskreis von Abu Walaa und einem mitangeklagten Deutsch-Serben aus Dortmund gelangen konnte. Der Dortmunder soll in seiner dortigen Wohnung eine Islamschule eingerichtet und reihenweise junge Menschen für den Kampf beim IS indoktriniert haben. Seminare dort und von Abu Walaa in Hildesheim hätten radikalisierte Islamschüler aus Nordrhein-Westfalen und dem gesamten Bundesgebiet besucht, sagte der LKA-Beamte.

Nach Erkenntnissen der Ermittler soll Abu Walaa auch zumindest im Jahr 2015 in seinem Heimatland Irak für den IS gekämpft haben. Eine entsprechende Aussage des Kronzeugen Anil O. habe der V-Mann bestätigt, sagte der Ermittler.

Der für den nächsten Prozesstag, Dienstag, 17. Oktober, vorgesehene erste Auftritt des Kronzeugen wurde auf einen noch unbekannten Zeitpunkt verschoben. Die Verteidiger sollen so mehr Zeit zum Aktenstudium bekommen.

lni/abu

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