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Der Norden 355 Inklusions-Stellen bleiben unbesetzt
Nachrichten Der Norden 355 Inklusions-Stellen bleiben unbesetzt
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00:41 21.05.2018
Für Inklusion braucht man viel Unterstützungspersonal, wie an der Otfried-Preußler-Grundschule in Hannover. Sie wurde für den vorbildlichen Umgang mit Down-Syndrom-Kindern ausgezeichnet. Stephan Buntrock vom Down-Syndrom-Center überreicht den Preis an Rektorin Alexandra Vanin. Quelle: Alexander Körner
Hannover

Um die Inklusion besser umsetzen zu können, hatte die frühere Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) versprochen, 650 zusätzliche Fachkräfte einzustellen, davon 470 an Regel- und 180 an Förderschulen. Der amtierende Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat jetzt angekündigt, die Stellen, die ursprünglich bis zum 31. Juli befristet waren, zu entfristen. Wie jetzt bekannt wird, sind tatsächlich aber nicht 470 pädagogische Mitarbeiter, sondern nur 115 an den Regelschulen eingestellt worden. 355 der ausgeschriebenen zunächst für ein Jahr befristeten Stellen blieben unbesetzt, weil sich keine Bewerber fanden. Wie die FDP jetzt in einer Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage erfahren hat, werden diese 355 Stellen nicht noch einmal ausgeschrieben, sondern fallen einfach weg.

„Die 650 zusätzlichen Fachkräfte waren also nur eine Showveranstaltung für den Wahlkampf “, resümiert der bildungspolitische Sprecher der FDP, Björn Försterling, „eingestellt an den Regelschulen wurden gerade einmal 115.“ Er forderte Tone auf, kurzfristig nachzusteuern und für das neue Schuljahr weitere Stellen auszuschreiben. „Der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Handicap funktioniert nach der Landtagswahl nicht besser als vorher.“ 

Von Saskia Döhner

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