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Der Norden Nach Bahnstrecken-Anschlag: Staatsschutz nimmt Ermittlungen auf
Nachrichten Der Norden Nach Bahnstrecken-Anschlag: Staatsschutz nimmt Ermittlungen auf
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15:46 04.06.2018
Ein Fahrzeug der Unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung (USBV) der Bundespolizei fährt zu einem Waldstück an der am Sonnabend gesperrten Bahnstrecke. Quelle: dpa
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Goslar/Magdeburg

Nach dem Anschlag auf eine Bahnstrecke im Harz hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Das sei in solchen Fällen üblich, sagte eine Sprecherin der Landespolizei in Magdeburg am Montag. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gebe es derzeit noch nicht. Die Ermittler prüfen mögliche Zusammenhänge zu einer Demonstration von Rechtsextremen und den gleichzeitig stattfindenden Gegenprotesten in Goslar.

„Stellt den Bahnverkehr ein“

Unbekannte hatten am Samstag auf der Linie zwischen Halberstadt und Goslar einen brennenden Reifen ins Gleis gelegt, einen Kabelschacht beschädigt und Flüssigbeton auf eine Schiene gekippt. Die Strecke musste mehrere Stunden gesperrt werden, statt Bahnen wurden Busse eingesetzt. Beamte der Bundespolizei fanden am Einsatzort einen Zettel mit dem Satz „Stellt den Bahnverkehr ein“. Die Buchstaben seien aus Zeitungen ausgeschnitten und aufgeklebt worden. Einen Absender oder weitere Hinweise der Täter habe es auf dem Blatt nicht gegeben, so die Bundespolizei.

In Goslar hatten am Samstag rund 3000 Menschen friedlich mit Transparenten mit Aufschriften wie „Goslars Zukunft bleibt bunt - Kein Platz für Rassismus“ gegen den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ protestiert. Zu diesem Aufmarsch hatten sich nach Polizeiangaben rund 260 Neonazis versammelt.

Von RND/dpa

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