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Der Norden Die ersten Strandkörbe stehen schon
Nachrichten Der Norden Die ersten Strandkörbe stehen schon
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09:07 22.03.2018
Trotz der Kälte stehen am Nordseestrand bereits die ersten Strandkörbe.  Quelle: dpa
Niedersachsen

 Die Temperaturen sind noch alles andere als frühlingshaft. Hartgesottene können dennoch schon an einigen Nordseestränden im Strandkorb die Seeluft genießen. Auf Langeoog wurden Mitte März die ersten 50 Strandkörbe am Hauptstrand aufgestellt. In Cuxhaven ist man etwas verhaltener. Dort warten die Strandkorbvermieter bis kurz vor den Feiertagen. „Es ist noch zu kalt“, sagt Jürgen von Glahn. Norderney rüstet sich dagegen in dieser Woche für den Gästeansturm zu Ostern. Hier sind einige Fakten zum Saisonstart:

Wer hat den Strandkorb erfunden?

Der Strandkorb ist eine deutsche Erfindung. 1882 baute der mecklenburgische Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann den ersten Strandkorb aus geflochtenem Reet und mehr als 140 verschiedenen Holzleisten. Der Korb war laut Überlieferung für eine Urlauberin, die trotz Asthma auch gern bei Kälte und Wind draußen sitzen wollte. Heute sind die meisten Strandkörbe aus lange haltbarem und pflegeleichtem Kunststoffgeflecht gefertigt. Bei guter Pflege können sie auch im rauen Nordseeklima 15 Jahre und länger das Saisongeschäft überstehen.

Wann endet die Saison?

Spätestens Ende Oktober werden die Möbel wieder für den Winter eingelagert. Stürme und Orkane setzen den Strandkörben erheblich zu, außerdem können sie trotz ihres Gewichts von rund 70 Kilo abheben und zur Gefahr werden.

Wie viele Strandkörbe werden in der Saison aufgestellt?

Nach wie vor sind Strandkörbe vorwiegend an Deutschlands Küsten anzutreffen. Ihre Gesamtzahl in den Badeorten von Nord- und Ostsee wird auf rund 300 000 geschätzt. Allein auf Norderney sind es 2000, auf Langeoog 1800, in Cuxhaven rund 2200.

Was kostet ein Strandkorb am Tag?

Die Tagesmiete auf Norderney liegt zwischen zehn und zwölf Euro. Auf dem Festland ist es günstiger: In Carolinensiel oder Hooksiel gibt es den Tageskorb ab sechs Euro, gestartet wird diese Woche. In Cuxhaven-Duhnen liegt der Tagespreis seit vier Jahren stabil bei elf Euro. „Die meisten Gäste buchen im Voraus von Zuhause“, sagt Thomas Pree vom Tourismusmanagement Langeoog. Damit sichern sie sich nicht nur den gewünschten Platz am Strand, sondern auch einen ermäßigten Preis.

Welche Modelle werden angeboten?

Neben den klassischen Strandkörben werden immer wieder neue Varianten auf den Markt gebracht. Norderney wirbt mit zwei Schlafstrandkörben, in denen man unter freiem Himmel übernachten kann. Der Preis liegt bei 79 Euro pro Nacht für zwei Personen. Die Körbe werden erstmals am 13. April rausgestellt. Außerdem gibt es barrierefreie Strandkörbe für Rollstuhlfahrer, Dreisitzer, XXL-Körbe und kleine Modelle für Kinder. In Carolinensiel denkt man darüber nach, Hundestrandkörbe anzuschaffen. „Ich werde mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen“, sagt Marketingleiter Marcus Harazim.

Wo kann man gebrauchte Strandkörbe kaufen?

Schnäppchenjäger können für den eigenen Garten oder Balkon ausrangierte Möbel bei Standkorbauktionen ersteigern, so zum Beispiel in Harlesiel. Dort bekommt man die Stücke je nach Zustand zwischen 25 und 150 Euro, sagt Marcus Harazim. Auch in Fedderwardersiel werden stets im Oktober Körbe versteigert.

Von dpa

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