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Der Norden B83 im Wesertal bleibt noch zwei Jahre gesperrt
Nachrichten Der Norden B83 im Wesertal bleibt noch zwei Jahre gesperrt
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11:52 06.09.2018
Wegen drohender Felsabstürze muss die B83 im Kreis Holzminden noch zwei Jahre lang gesperrt werden. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Holzminden

 Die wegen drohender Felsabstürze seit Mai gesperrte Bundesstraße 83 im Wesertal kann voraussichtlich erst in zwei Jahren wieder freigegeben werden. Die Sicherungsarbeiten an dem 80 Meter hohen Steilhang über der wichtigen Verbindungsstraße bei Pegestorf im Kreis Holzminden werden nach Angaben der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bis zum Herbst 2020 dauern. Die Hoffnung, zumindest eine Fahrbahn möglicherweise schon nach wenigen Monaten wieder für den Verkehr freigeben zu können, habe sich als unrealistisch erwiesen, sagte Behördenchef Markus Brockmann am Donnerstag. Zuvor hatte darüber die „Deister- und Weserzeitung“ berichtet.

Es kann auch später werden als Herbst 2020

Der Steilhang werde für rund zehn Millionen Euro mit Fels-Ankern, 7000 Quadratmetern Spezialnetzen und Spritzbeton gesichert, sagte Brockmann. Die Arbeiten seien aufwendig und sehr gefährlich. Bis Herbst 2020 ließen sich die Maßnahmen nur abschließen, wenn ohne Winterpause gearbeitet werde. Sonst würde die endgültige Freigabe der Straße wohl in noch weitere Ferne rücken. Verkehrsteilnehmer im Kreis Holzminden müssen wegen der Sperrung zum Teil weite Umwege in Kauf nehmen.

Weil der Steilhang Teil eines EU-Naturschutzgebietes ist, in dem auch seltene Schmetterlinge der Art „Spanische Flagge“ leben, war zunächst offen gewesen, ob die Sicherung des Hanges überhaupt zulässig ist. Die Vorgaben des Naturschutzes zum Erhalt des Biotops würden bei den Sicherungsarbeiten aber eingehalten, sagte Brockmann.

Für Autofahrer und Pendler im Kreis Holzminden ist das eine Hiobsbotschaft: Ob Schulbus, Taxi oder Autofahrer – alle müssen künftig weiträumige Umwege in Kauf nehmen. Teils braucht es bis zu zehn Kilometer mehr, um ins Nachbardorf zu gelangen. Feuerwehr und Rettungsdienst müssen sogar Einsatzpläne und Alarmierungsschleifen überdenken, damit sie trotz der Sperrung noch das Einhalten der gesetzlich geregelten Hilfsfristen garantieren können.

 

Von lni/RND

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