Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Katastrophenschutz: DRK fordert mehr Geld vom Land
Nachrichten Der Norden Katastrophenschutz: DRK fordert mehr Geld vom Land
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:33 10.11.2018
Bei der Versammlung des Landesverbandes Niedersachsen im Hannover Congress Centrum fordert das Rote Kreuz mehr finanzielle Unterstützung. Quelle: imago/Eibner
Hannover

Angesichts der Katastrophenfälle dieses Sommers fordert der Landesverband Niedersachsen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erneut mehr Gelder vom Land. Dass mehr Investitionen nötig seien, hätten mehrere Einsätze in diesem Jahr gezeigt, sagte der Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, Hans Hartmann.

DRK-Helfer waren unter anderem beim Moorbrand im Emsland Anfang Oktober und während der Waldbrände in Schweden Ende Juli im Einsatz. Hartmann betonte, dass die Krisenstrukturen bei diesen Ereignissen gut funktioniert hätten. „Trotzdem müssen wir bei vielen Themen zu Optimierungen kommen und fordern das Land auf, sich auch finanziell deutlich stärker als in der Vergangenheit zu engagieren“, sagte er.

DRK: „Fahrzeugflotte muss erneuert werden“

Schon Mitte Oktober hatte der DRK-Landesverband zusammen mit dem Niedersächsischen Landkreistag mehr Geld vom Land verlangt. Vor allem die Fahrzeugflotte müsse erneuert werden. Aufgrund vergangener Sparmaßnahmen betrage der Investitionsstau allein beim Fuhrpark rund 15 Millionen Euro, hieß es. Das Rote Kreuz fordert für Niedersachsen sechs Millionen Euro jährlich für die Fahrzeugförderung im Katastrophenschutz. Weitere zwei Millionen sind demnach für Ausstattung der Fachdienste wie Betreuungs- und Sanitätsdiensteinsätze nötig. Derzeit müssten sich fünf Hilfsorganisationen einen Zuschuss an Landesmitteln in Höhe von 436.000 Euro teilen.

Gut 29.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für das Rote Kreuz in Niedersachsen. Für mehr als 23.500 Menschen ist die Organisation zudem der Arbeitgeber - etwa im Rettungsdienst, der Altenpflege, bei Tagespflegeeinrichtungen oder Kinderbetreuung.

Von lni

Der Norden Zwischen Nordhorn und Gildehaus - Radfahrer fährt betrunken über die A 30

Ein 26 Jahre alter Mann ist betrunken mit einem Fahrrad auf der Autobahn 30 unterwegs gewesen. Die alarmierten Polizeibeamten trafen den Schüttorfer zwischen den Abfahrten Nordhaus und Gildehaus an.

10.11.2018

In Lüneburg haben zwei Unbekannte einen Brandsatz in eine Shisha-Bar geworfen. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 100.000 Euro.

10.11.2018

Bei einer Auseinandersetzung in einem Club in Munster (Heidekreis) ist am Freitagabend ein 36-Jähriger tödlich verletzt worden. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.

10.11.2018